23.02.2019
Männer

Eiskalte Wölfe

VfL Wolfsburg schlägt bei Borussia Mönchengladbach drei Mal zu und feiert 100. Auswärtssieg.

Die nächsten drei Punkte sind im Sack: Bei Borussia Mönchengladbach zeigte sich der VfL Wolfsburg eiskalt und sicherte sich durch einen Treffer von Yannick Gerhardt (38. Minute) sowie durch einen Doppelpack Admir Mehmedis (68., 83.) einen 3:0 (1:0)-Auswärtssieg, der zudem der 100. Wölfe-Erfolg in der Bundesliga-Geschichte vor fremden Publikum war. Weiter geht es für die Grün-Weißen in der kommenden Woche mit einem Heimspiel. Am Sonntag, 3. März (Anstoß um 18 Uhr), ist der SV Werder Bremen zu Gast in der Volkswagen Arena.

Beide Teams ohne Veränderung

Nach dem 3:0-Heimerfolg gegen den 1. FSV Mainz 05 nahm VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia keine Veränderungen an seiner Startelf vor. Auch der unter der Woche leicht angeschlagene Wout Weghorst (Adduktorenprobleme) konnte somit von Beginn an auflaufen. Der Gastgeber setzte ebenfalls auf die Startformation des vorangegangenen Wochenendes, die bei Eintracht Frankfurt durch ein 1:1 einen Punkt verzeichnen konnte.

Knoche rettet, Gerhardt trifft

Die in zuvor zehn Heimspielen in der laufenden Saison neun Mal siegreichen Gladbacher gingen selbstbewusst in die Partie, kamen zunächst jedoch allerdings lediglich aus der Distanz zum Abschluss. Die Schüsse von Lars Stindl, Matthias Ginter und Florian Neuhaus gingen entweder über den Wolfsburger Kasten oder wurden von Koen Casteels pariert (3., 8., 22.). Auf der Gegenseite wurde Weghorst im Strafraum entscheidend gestört, so dass er aus aussichtsreicher Position nicht mehr herausholen konnte (19.). Nachdem Florian Neuhaus anschließend zweimal die Führung auf dem Fuß hatte, jedoch erst an der Oberkante der Latte (26.) und dann an einer starken Rettungstat Robin Knoches scheiterte, der das Leder noch knapp vor der Linie per Kopf ins Aus beförderte (27.), gingen die Wölfe in Führung: Eine Flanke von Jerome Roussillon traf Gerhardt nicht optimal, verwertete sie aber dadurch unhaltbar für Yann Sommer zum 0:1 (38.), mit dem es auch in die Halbzeitpause ging. 

Mehmedi schnürt Doppelpack

Nach dem Seitenwechsel drückten die Hausherren auf das Gaspedal, schoben die komplett in Grün gekleidete Labbadia-Elf tief in die eigene Hälfte, einzig und allein Torchancen spielte sich die Mannschaft des ehemaligen Wolfsburger Trainers Dieter Hecking nicht heraus – was auch an der konzentrierten Defensivarbeit der Mannen um Kapitän Josuha Guilavogui lag. Mit der ersten richtigen Entlastung im zweiten Durchgang schlugen die Gäste dann erneut zu: Einen langen Casteels-Ball verlängerte Weghorst nicht ganz freiwillig, der eingewechselte Mehmedi nutzte das, nahm das Leder mit und traf zum 2:0 (68.). Durch Thorgan Hazard wäre Gladbach beinahe noch einmal herangekommen, doch VfL-Schlussmann Casteels reagierte hervorragend (75.). Und auf der Gegenseite schnürte Mehmedi seinen Doppelpack. Eine Kopfballvorlage von John Anthony Brooks beförderte der Offensivmann ebenfalls mit dem Kopf zum 3:0-Endstand über die Linie (83.)

Borussia Mönchengladbach: Sommer – Johnson, Ginter, Elvdi, Wendt – Kramer – Neuhaus (82. Drmic), Zakaria (46. Hofmann) – Herrmann (66. Plea), Hazard – Stindl

VfL Wolfsburg: Casteels – William, Knoche, Brooks, Roussillon – Guilavogui – Gerhardt, Arnold – Steffen (78. Rexhbecaj), Brekalo (64. Mehmedi) – Weghorst (84. Klaus)

Tore: 0:1 Gerhardt (38.), 0:2 Mehmedi (68.), 0:3 Mehmedi (83.)

Gelbe Karten: Neuhaus, Stindl / Brekalo 

Zuschauer: 48.041 am Samstagnachmittag im Borussia-Park

Schiedsrichter: Robert Kampka (Mainz) 

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