Claudia Neto von den VfL Wolfsburg Frauen.
29.01.2018
Frauen I

„Einer der besten Klubs“

VfL-Winterneuzugang Claudia Neto über ihre ersten Wochen im Dress der Wölfinnen.

Claudia Neto von den VfL Wolfsburg Frauen.

Bereits seit Dezember trainiert VfL-Winterneuzugang Claudia Neto mit den Wölfinnen. Das zehntägige Trainingslager der Grün-Weißen in Portugal nahe Faro ist für die Mittelfeldspielerin das erste große Highlight im Dress der Grün-Weißen. Zudem ist es gewissermaßen ein Heimspiel, denn der Geburtsort Netos liegt nur knapp hundert Kilometer vom Lager des VfL entfernt. „Es ist schön, in meiner Heimat zu sein. Die wenige freie Zeit habe ich bereits genutzt, um meine Familie zu sehen. Mit dem Auto fahren sie nur knapp eine Stunde hier her“, berichtet die neue Nummer 5 über die Vorzüge des Trainingslagers in ihrem Heimatland.

„Nicht hier, um die Zeit zu genießen“

Viel freie Zeit gab es aufgrund des straffen Trainingsplans bisher allerdings nicht – kein Problem für die 29-Jährige: „Das Training ist sehr intensiv. Wir sind aber auch nicht hier, um die Zeit zu genießen, sondern um hart zu arbeiten.“ Und warum hat sich die portugiesische Nationalspielerin für einen Wechsel vom schwedischen Top-Team Linköpings FC nach Wolfsburg entschieden? „Der VfL ist einer der besten Klubs der Welt und für mich der beste, um mich selbst weiterzuentwickeln“, so Neto, die weiter ausführt: „Meine ersten Eindrücke von der Mannschaft sind sehr gut, das Niveau ist wirklich hoch.“  

Gut integriert

Zum Start in die Wintervorbereitung musste die Portugiesin zunächst etwas kürzertreten und ein individuelles Programm absolvieren. „Aus meiner Zeit in Linköping hatte ich noch eine leichte Verletzung mitgebracht, inzwischen kann ich im Training aber alles mitmachen. Ich fühle mich von Tag zu Tag besser“, beschreibt die Neto, die sich mittlerweile bestens im Mannschaftsverbund eingefügt hat.

Vom Futsal zum Fußball

Ungewöhnlich war derweil der Weg Netos in den Fußball, denn ursprünglich kickte sie auf viel kleineren Feldern – nämlich in der Halle beim technisch anspruchsvollen Futsal. Mit der Berufung in die portugiesische U19-Auswahl der Fußballerinnen galt dann der Fokus jedoch komplett dem Spiel auf dem Rasen, das selbstverständlich einige Veränderungen mit sich brachte. „Der Platz war damals die größte Umstellung“, sagt die Mittelfeldspielerin, die jedoch auch viele für die Entwicklung ihrer Spielweise positive Dinge daraus ziehen konnte: „Meine Stärken sind das schnelle Spiel, das Erkennen von Räumen und meine Technik.“ Fans der Wölfinnen dürfen sich also auf eine echte Verstärkung im Kader der VfL-Frauen freuen. 

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