Jubel der VfL-Frauen um Krisitn Minde.
SO . 25. 11. 2018
Frauen

„Einen richtig guten Tag erwischt“

Ein dreiviertel Dutzend auch beim SC Sand: Die Wölfinnen überrollen die Liga.

Jubel der VfL-Frauen um Krisitn Minde.

Erst die Länderspielpause, dann hintendran der DFB-Pokal – aber es hat der Konkurrenz nichts genutzt: Die Double-Gewinnerinnen haben im Kerngeschäft einfach dort weitergemacht, wo man sie unterbrochen hatte. Dass Gastspiele beim SC Sand eigentlich zu den ungemütlicheren Aufgaben des Kalenderjahres zählen, bewahrheitete sich diesmal nur zu Beginn. Genau gesagt bis zur zweiten Torchance des Spiels. Denn kaum lag Grün-Weiß am Sonntagnachmittag einmal in Front, war die gewohnt heißblütig auftretende Gastgeberelf mit ihrem Latein bald am Ende. Hochsouverän spielte der Spitzenreiter seinen Stiefel herunter und hörte mit dem Toreschießen nicht mehr auf, bis die Herbstmeisterschaft auch wirklich unumstößlich feststand. Die Stimmen zum Spiel:

Almuth Schult: Das ist unglaublich. Solche Ergebnisse schafft man grundsätzlich nicht oft in der Bundesliga. Und dann noch gegen eine Mannschaft, die in den ersten acht Spielen erst fünf Gegentreffer kassiert hatte: Darauf können wir stolz sein. Über die Herbstmeisterschaft freue ich mich durchaus. Aber mehr noch darüber, dass wir bislang noch keinen Punkt abgegeben haben. In der Bundesliga kann man sehr schnell Federn lassen, das hat man auch in dieser Saison schon gesehen. Wir sind aber richtig stark drauf und lösen das bislang sehr souverän.

Kristine Minde: Dass wir so hoch gewinnen, hätte ich nicht erwartet. Sand hatte vorher nicht viele Gegentore kassiert, deshalb dachte ich, wir würden uns schwerer tun. Wir haben heute einen richtigen guten Tag erwischt und einen prima Job gemacht. Die Herbstmeisterschaft ist schön, aber natürlich nichts, auf dem wir uns ausruhen sollten. Jetzt gerade spielen wir wirklich sehr stark. Trotzdem ist uns klar, dass wir bis zur Winterpause noch harte Aufgaben vor uns haben. Insofern sind wir gut beraten, einfach weiter fokussiert zu sein.

Alexandra Popp: Wir waren hervorragend auf den Gegner eingestellt. Sand ist aufgetreten, wie wir es erwartet hatten. Unsere Räume haben wir prima bespielt und dadurch viele Chancen kreiert. Die Mannschaft hat immer den Willen, weiter nach vorne zu spielen, noch mehr Tore zu schießen. Egal, wie es steht. Und gleichzeitig arbeiten alle gemeinsam nach hinten, um die Null zu verteidigen. Jeder zieht mit. Auch, wer von der Bank ins Spiel kommt, ist sofort da. Dieses Teamgefüge, dazu die Leidenschaft, der Wille und in dieser Saison auch die Effektivität, das alles zeichnet uns aus.

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