Oliver Glasner gibt Anweisungen während eines Heimspiels der Wölfe.
25.11.2020
Männer

„Eine harte Nuss“

Wölfe empfangen am Freitagabend Werder Bremen in der Volkswagen Arena.

Oliver Glasner gibt Anweisungen während eines Heimspiels der Wölfe.

Erstmals in der laufenden Bundesliga-Saison eröffnen die Wölfe einen Spieltag: Nachdem bislang sechs Partien am Sonntag und zwei am Samstag ausgetragen wurden, empfängt der noch ungeschlagene VfL Wolfsburg den SV Werder Bremen bereits am Freitagabend, 27. November (Anstoß um 20.30 Uhr, live bei DAZN), zum Nordduell in der Volkswagen Arena. Vor dem Aufeinandertreffen mit dem aktuellen Tabellenneunten sprach VfL-Cheftrainer Oliver Glasner auf der obligatorischen Pressekonferenz unter anderem über…

…den Gegner: Nicht nur der Achtungserfolg der Bremer in München zeigt, dass sie sehr gut drauf sind. Auch zuvor haben sie einige Spiele nicht verloren, auch wenn es viele Unentschieden waren. Sie haben gute Lehren aus der vergangenen Saison gezogen, in der sie viel auf Ballbesitz gesetzt haben. Werder hat seine Spielanlage verändert und kommt nun aus einer sehr guten Kompaktheit und Grundordnung. Im Umschaltspiel hat das Team eine gefährliche Offensive, zudem macht es die Räume sehr eng. Es ist schwierig, sich gegen Bremen Chancen zu erspielen. Es wird eine harte Nuss, so wie eigentlich jedes Bundesliga-Spiel.

…die aktuelle Verfassung der Wölfe: Wir haben zuletzt Selbstvertrauen geschöpft – nicht nur durch die Ergebnisse, sondern auch durch unsere Leistungen. Wir haben gezeigt, dass wir gegen defensive, kompakte Gegner Torchancen herausspielen und Tore erzielen können. Deswegen werden wir alles daran setzen, das Heimspiel zu gewinnen.

…die Übungseinheiten: Wir hatten in den vergangenen Wochen sehr gute Trainingseinheiten. Die Jungs sind mit großem Eifer dabei. Wir haben sehr viel Feuer drin und es geht ordentlich zur Sache. Dabei kann es bleiben.

…die Marschroute gegen Bremen: Die ungeschlagene Serie ist ein Ergebnis der Leistungen, die wir gezeigt haben. Wir hatten einige schwierige Spiele, die wir gemeistert haben, haben auch mal ein bisschen gewackelt. Die Leistungen der Mannschaft in den bisherigen acht Spielen war aber sehr gut. Deswegen ist die Serie auch verdient. Alles was war, hilft uns aber nicht am nächsten Spieltag –  nur in puncto Selbstvertrauen. Wir müssen gegen Bremen wieder konzentriert ans Werk gehen, brauchen vorne gute Lösungen, viele Bewegungen in die Tiefe und eine gute Absicherung, um Bremens Konterspiel im Keim zu ersticken. Wir sind in allen Bereichen gefordert, eine Top-Leistung zu bringen.

Josuha Guilavogui konzentriert während einer Partie der Wölfe.

…die personelle Situation: Marin Pongracic soll nach seiner Quarantäne morgen wieder zur Mannschaft stoßen. Für das Spiel gegen Bremen ist er aber noch kein Thema. Daniel Ginczek hat heute das erste Mal wieder mit der Mannschaft trainiert, was mich freut. Wir tun aber gut daran, ihm noch ein bisschen Trainingszeit mit dem Team zu geben. Josuha Guilavogui wird ebenfalls definitiv ausfallen. Im Laufe der letzten Woche hat er eine erneute Muskelverletzung erlitten und wird gegen Bremen und sicherlich auch in der kommenden Woche nicht zur Verfügung stehen.

…den Ausfall seines Kapitäns: Ich bin sehr froh, dass wir mit Maximilian Arnold, Yannick Gerhardt und Xaver Schlager über sehr gute zentrale Mittelfeldspieler verfügen. Jeder Ausfall tut uns aber weh. Wenn der Kapitän fehlt, schmerzt das natürlich. Wie bei jeder anderen Position ist es unsere Aufgabe, die besten Lösungen dafür zu finden. Ich hoffe aber, dass er schnell wieder zurückkommt.

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