SO . 10. 09. 2017
Frauen

„Eine beeindruckende Leistung“

Wölfinnen unterstreichen mit zweiter Prachtvorstellung in Folge eine imposante Frühform.

Sechs Punkte nach den ersten zwei Spielen hatte man sich heimlich als Fan durchaus ausmalen dürfen, eine derart klare Dominanz allerdings kaum: Nach dem Kanterstartsieg über die TSG Hoffenheim legte die Elf von Stephan Lerch am Samstag gleich nach und hatte auch bei den heimstarken Sanderinnen am Ende deutlich die Nase vorn. Dass mit Alex Popp und Zsanett Jakabfi beide Joker stachen, war dabei ebenso erfreulich wie das Premierentor von Noelle Maritz, die in ihrer fünften VfL-Saison erstmals in der Bundesliga traf. Absolut vorzeigbar war am Ende des Tages zudem die Tabelle, die den Meister und Pokalsieger nach zwei Spieltagen bei nun 10:0 Toren weiterhin ganz oben ausweist. Die Stimmen zum Spiel:

Almuth Schult: Vor der Pause haben wir uns schwergetan, zumal Sand kämpferisch stark dagegengehalten hat. Dann sind wir aber sehr gut in die zweite Halbzeit gekommen. Sicher hat uns der Platzverweis auch in die Karten gespielt. Aber auch sonst war es eine Leistung, die uns stolz macht. Nun sind wir weiter Tabellenführer und können entspannt in die Länderspielpause gehen.

Noelle Maritz: Sein erstes Tor zu schießen, ist schon etwas Besonderes. Aber die Hauptsache ist, dass wir eine starke Leistung gezeigt haben und die drei Punkte mitnehmen konnten. Sand war sehr aggressiv. Wir haben aber gut dagegengehalten und auch nichts zugelassen. Nach dem Wechsel haben wir dann unsere volle Offensivkraft gezeigt.

Alexandra Popp: Wir sind relativ gut ins Spiel gekommen, haben es aber lange verpasst, uns richtige Chancen zu erspielen. Im zweiten Durchgang haben wir das viel besser gemacht. Wir sind verdient in Führung gegangen, haben nach hinten raus dann noch tolle Tore erzielt. Auch über meinen Treffer bin ich sehr glücklich. Nach meiner Verletzung war das ein gelungenes Comeback.

Ralf Kellermann: Gratulation an die Mannschaft und das Trainerteam. Es war von der ersten bis zur letzten Minute ein komplett souveräner Auftritt — auch schon in der ersten Halbzeit, auch wenn die eine ganz klare Chance gefehlt hat. Wenn der Gegner so leidenschaftlich verteidigt wie Sand, dann muss man das Tempo hochhalten. Das hat unsere Mannschaft getan und wie bereits in der vergangenen Woche die Tore richtig gut herausgespielt. Eine beeindruckende Leistung.

Sascha Glass (Trainer SC Sand): Gratulation an Stephan und den VfL Wolfsburg. Der Sieg geht sicherlich in Ordnung. Wir haben es in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht, sind entsprechend motiviert aus der Pause gekommen und haben dann leider gleich das Gegentor gefangen. Nach der Gelb-Roten Karte, die uns alles kaputtgemacht hat, wurde es dann natürlich schwer.

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