Die Spieler des VfL Wolfsburg jubeln im Spiel gegen Desna Tschernihiw.
24.09.2020
Männer

Ein weiterer Schritt

Wölfe lösen mit 2:0-Sieg zweite Qualifiikationsaufgabe gegen Desna Tschernihiw.

Die Spieler des VfL Wolfsburg jubeln im Spiel gegen Desna Tschernihiw.

In der dritten Qualifikationsrunde zur Europa League setzte sich der VfL Wolfsburg mit 2:0 (1:0) gegen Desna Tschernihiw aus der Ukraine durch. Die Tore im AOK Stadion erzielten Joshua Giulavogui nach einer Ecke in der 16. Spielminute und Joker Daniel Ginczek in der Nachspielzeit (90.+2 Spielminute). Nach dem Erfolg gegen die Kicker von Desna muss der VfL die letzte Hürde vor dem Erreichen der Gruppenphase auswärts beim AEK Athen nehmen. Das entscheidende Play-Off-Spiel findet am kommenden Donnerstag, 1. Oktober, statt. Bereits am Sonntag, 27. September, geht es für die Grün-Weißen in der Bundesliga weiter. Am zweiten Spieltag sind die Wölfe um 18 Uhr beim SC Freiburg zu Gast

Startelf-Debüt für Omar Marmoush

Gegen die Ukrainer rutschte der zuletzt gesperrte Kapitän Giulavogui wieder in die Startelf, für ihn nahm John Anthony Brooks auf der Bank Platz. Erstmals in einem Pflichtspiel stand Omar Marmoush für den VfL in der Startelf. 

Josuha Guilavogui und Renato Steffen umarmen sich.

Kapitän besorgt Führung

Bereits in den ersten Spielminuten näherten sich die Wolfsburger dem Gäste-Tor, kamen durch Marmoush zum Abschluss (5.) und versuchten vor allem über die linke Seite, Druck aufzubauen. Der Gastgeber zeigte eine gute Anfangsphase. Admir Mehmedi probierte es aus der Distanz, setzte das Leder aber über das Gehäuse von Keeper Yevhen Past (13.). Keine drei Minuten später durften die Wölfe schließlich Jubeln. Die Ecke von Admir Mehmedi auf den kurzen Pfosten, verlängerte Renato Steffen mit dem Kopf weiter. Kapitän Giulavogui setzte sich in der Mitte durch und brachte die Kugel zur 1:0-Führung unter (16.). Mit viel Ballbesitz suchte der VfL weiter den Weg nach vorn, aber auch der Europapokal-Neuling war bemüht, Sicherheit in sein Spiel zu bekommen. Jerome Roussillon rettete nach einem sehenswerten Spielzug vor Vladislav Kalitvintsev, der am langen Pfosten in Position war (26.). Die Gäste probierten es mit langen Bällen, während es die Elf von Cheftrainer Oliver Glasner verpasste, aufs zweite Tor zu gehen, da die Ukrainer im Zentrum kompakt verteidigten. Einzig bei einer weiteren Ecke hätte Xaver Schlager mit seinem Kopfball den Vorsprung ausbauen können. Sein Versuch ging jedoch über den Pfosten, somit blieb es zur Pause bei der 1:0-Führung (43.). 

Daniel Ginczek schießt im Spiel gegen Desna Tschernihiw auf das Tor.

Nach einer Stunde in Überzahl

Die Gäste kamen hellwach aus der Kabine. Nach einer Parade von Koen Casteels, war dieser beim Abschluss von Kalitvintsev geschlagen. Giulavogui verhinderte in letzter Sekunde auf der Linie den Ausgleich (47.). Die Wölfe wirkten plötzlich verunsichert, während Desna ordentlich presste und mit viel Tempo agierte. Auch beim Freistoß von Kalitvintsev aus knapp 20 Metern musste sich der VfL-Keeper richtig lang machen und parierte per Flugeinlage (51.). Es entwickelte sich eine kämpferische wie intensive Partie. Nach einem Platzverweis von Joonas Tam spielten die Wölfe ab der 60. Minute in Überzahl. Jetzt bot sich ihnen wieder deutlich mehr Platz und das Glasner-Team fand zu seiner alten Ordnung zurück, ohne sich aber zwingende Torchancen zu erarbeiten. Auch die Standards der Grün-Weißen waren nicht mehr gefährlich. Erst kurz vor dem Schlusspfiff setzte der eingewechselte Ginczek den Schlusspunkt zum 2:0 (90.+2).

VfL Wolfsburg: Casteels – Steffen , Lacroix (62. Brooks), Guilavogui, Roussillon – Schlager, Arnold, Marmoush (59. Otavio), Mehmedi, Victor – Weghorst (78. Ginczek)

Desna Tschernihiw: Past – Konoplia, Gitchenko, Tamm, Mostoviy – Ohirya, Dombrovskyi (65. Yermakov), Kalitvintsev, Totovytskyi, Kartushov (46. Gutsuliak) – Budkivskyi (84. Shevtsov)

Tore: 1:0 Guilavogui (16.), 2:0 Ginczek (90.+2)

Gelbe Karten: Victor, Marmoush / Tamm, Konoplia, Ohirya, Totovytskyi

Gelb-Rote Karte: Tamm

Schiedsrichter: Lawrence Visser (Belgien)

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