Almuth Schult, zusammen mit Babett Peter und Alexandra Popp,spricht zu ihrer Mannschaft und den Fans.
14.05.2018
Frauen I

„Ein unbeschreibliches Gefühl“

Die VfL-Stimmen zum Titelgewinn in der Allianz Frauen-Bundesliga.

Almuth Schult, zusammen mit Babett Peter und Alexandra Popp,spricht zu ihrer Mannschaft und den Fans.

Am Sonntag wurde im AOK Stadion gejubelt und gefeiert – Die VfL-Frauenmannschaft hat sich durch den 2:0-Sieg gegen die SGS Essen mit der Deutschen Meisterschaft den ersten Titel in der laufenden Spielzeit und damit den vierten nationalen Meistertitel der Vereinsgeschichte (nach 2013, 2014 und 2017) gesichert. Bevor in den nächsten zwei Wochen in den Endspielen des DFB Pokals und der UEFA Women’s Champions League noch die Möglichkeit besteht, weitere zwei Titel in dieser Spielzeit zu gewinnen, durften die Wölfinnen im AOK Stadion zunächst einmal den ersten feiern. Die Aussagen der Beteiligten sprühten daher direkt nach Abpfiff vor Freude und auch dem Willen, die Erfolgsliste in den kommenden Wochen auszubauen.

„Die Mannschaft ist noch nicht satt“

VfL-Geschäftsführer Dr. Tim Schumacher: „Dieser Erfolg macht uns stolz. Das ist eine Topleistung gewesen, vor allem in der zweiten Halbzeit ist die Mannschaft souverän aufgetreten. Es ist eine tolle Leistung, sich schon so früh die Meisterschaft gesichert zu haben. Wir sind zufrieden, dass der erste Titel da ist, aber ab jetzt wird fokussiert auf das DFB-Pokalfinale und das Champions League-Finale hingearbeitet.“

Almuth Schult: „Es ist ein sehr gutes Gefühl, Deutscher Meister zu sein. Wir sind froh darüber, dass wir es schon vor den anstehenden Finalspielen geschafft haben. Die Meisterschaft ist die Belohnung für unsere konstanten Leistungen in dieser Saison. Wir haben die wenigsten Gegentore zugelassen und die meisten Tore geschossen. Auch fußballerisch ist unser Spiel richtig schön anzusehen. Heute war es zwar etwas spannend, aber es ist ja auch gut, dass die Liga mittlerweile so eng beieinanderliegt. Letztendlich sind wir aber ein verdienter Deutscher Meister.“

Lena Goeßling: „Es ist sehr schön, dass wir Deutscher Meister sind, das können wir heute genießen. Aber dann fokussieren wir uns auf die kommenden beiden Endspiele. Da hilft es uns natürlich auch, dass uns in der Liga jetzt eine Last von den Schultern gefallen ist. Wir haben eine Supermannschaft, mit einer tollen Moral, die viel Leidenschaft auf den Platz bringt und den absoluten Willen hat, jedes Spiel zu gewinnen. Man sieht, dass die Mannschaft noch nicht satt ist.“

Anna Blässe: „In der ersten Halbzeit haben wir nicht so gespielt, als ob wir wüssten, dass wenn wir gewinnen, wir Deutscher Meister sind. In der Halbzeit haben wir dann noch einmal klare Worte gefunden, haben uns noch einmal bewusst gemacht, um was es heute geht. Und letztlich hat es auch geklappt. Das war ein schweres Spiel, aber wir haben es gut gemacht. “

Ella Masar: „Ich freue mich über meine zwei Tore, aber der ganzen Mannschaft gebührt ein großes Lob. Der Trainer hat mir in der Halbzeit gesagt, ich solle im Strafraum bleiben und nicht auf die Flügel ausweichen, die Bälle werden kommen. Das Vertrauen ehrt mich natürlich und dass es dann so funktioniert hat, ist ein gutes Gefühl. Das ist die erste Meisterschaft in meiner Karriere und jetzt freue ich mich auch das Pokalfinale nächste Woche in Köln.“

Joelle Wedemeyer: „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Auf diese Titel arbeitet man die ganze Saison hin und diesen dann schon zwei Spieltage vor Saisonende zu erreichen, ist unglaublich. Wir genießen jetzt den Moment und dann konzentrieren wir uns auf die kommenden zwei wichtigen Spiele. Wir wussten, dass Essen uns das Spiel heute schwermachen würde, waren in der zweiten Halbzeit aber geduldiger, haben uns unsere Chancen erspielt und die Tore gemacht.“

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