Stephan Lerch und Ariane Hingst lächelnd auf der Trainerbank im AOK Stadion.
28.09.2018
Frauen

„Ein Highlight“

Meister gegen Vizemeister: Die Wölfinnen empfangen am Sonntag den FC Bayern München.

Stephan Lerch und Ariane Hingst lächelnd auf der Trainerbank im AOK Stadion.

Zum Auftakt in die Spielzeit 2018/2019 brillierten die Wölfinnen in der Allianz Frauen-Bundesliga, im DFB-Pokal und der UEFA Women’s Champions League. In den bisherigen fünf Pflichtspielen fuhr das Team von VfL-Cheftrainer Stephan Lerch fünf Siege ein und musste kein Gegentor hinnehmen. Zuletzt konnte Grün-Weiß am Mittwoch im Rückspiel gegen den isländischen Vertreter Thor/KA den Einzug in das Achtelfinale der Königsklasse perfekt machen. Im Tagesgeschäft der Bundesliga allerdings belegt der VfL derzeit nur Rang zwei, da der FC Bayern München die bessere Tordifferenz vorweisen kann. Am Sonntag, 30. September (Anstoß um 14 Uhr), treffen beide nun im direkten Duell im AOK Stadion aufeinander. Vor diesem Aufeinandertreffen sprach Lerch am Freitag mit den anwesenden Pressevertretern über…

… die frühe Ansetzung des Spitzenspiels: Man freut sich immer auf so ein Spiel. Das ist ein Highlight, egal zu welchem Zeitpunkt der Saison. Aber es kann natürlich entscheidend sein, in welche Richtung die Saison weiterläuft. Beide Seiten sind noch frisch, das wird dem Spiel zu Gute kommen. Deswegen hat es auch Charme, dass dieses Duell so früh stattfindet, aber dadurch wird das Ergebnis auch vorerst nicht entscheidend für den Saisonausgang sein.

… die Brisanz des Duells: Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, ein Spiel gegen Bayern München ist wie jedes andere. Aufgrund der Kräfteverhältnisse der letzten Jahre, ist es einfach so, dass mit Bayern München und uns viele Nationalspielerinnen aufeinandertreffen. Die individuelle Qualität ist sehr groß. Zum anderen sind es aber auch zwei Mannschaften, die sich über Jahre immer weiterentwickelt haben, sei es im Bereich Fitness oder bei den Rahmenbedingungen. Deswegen sind solche Spiele besonders, weil man weiß, dass vielleicht aktuell die beiden besten Teams Deutschlands aufeinandertreffen und man will sich immer mit den Besten messen. Aber ich will das Spiel auch nicht größer machen, als es ist, denn man muss in der Allianz Frauen-Bundesliga in jeder Woche abliefern, egal wie der Gegner heißt.

… die Qualitäten des kommenden Gegners: Gerade in der Offensive sehe ich die große Stärke des FC Bayern. Da haben sie im Sommer durch Lina Magull auch noch einmal Qualität hinzubekommen. Aber sie waren auch vorher schon gut aufgestellt. Da kommt eine Menge Tempo auf uns zu und viele Spielerinnen die Tore erzielen können. Das macht sie schwer ausrechenbar. Jetzt wird es interessant, wie sie damit umgehen, wenn sie mit uns auf eine Mannschaft treffen, die in der oberen Tabellenhälfte spielt.

… die Vorgaben an seine Mannschaft: Wir hatten bis jetzt zwei gute Spiele in der Liga, die nicht leicht waren. Das gibt uns natürlich auch Selbstvertrauen. Wir müssen in der Defensive hellwach sein, Bayern nicht in die Zwischenräume kommen lassen und unsererseits arbeiten, um in die Räume zu kommen mit unserem hohen Tempo. Das müssen wir auf den Platz bringen. Wir müssen versuchen, Bayern unter Druck zu setzen. Dann bin ich zuversichtlich, dass wir am Sonntag ein gutes Ergebnis erzielen.

… den Gesundheitszustand von Alexandra Popp: Dass Alex in der UEFA Women’s Champions League am Mittwoch nicht gespielt hat, war eine Vorsichtsmaßnahme. Sie konnte wieder trainieren, das sieht gut aus mit Blick auf Sonntag.

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