Nilla Fischer im Trikot des VfL Wolfsburg.
26.04.2018
Frauen I

„Ein großer Schritt zum Titel“

Auch wenn viel rotiert wird, sind die Wölfinnen in der Liga offenbar nicht zu stoppen.

Nilla Fischer im Trikot des VfL Wolfsburg.

Dass die Auswärtsaufgabe bei Schlusslicht FF USV Jena nicht zu unterschätzen war, wussten die VfL-Frauen, hatten die Thüringerinnen am vergangenen Wochenende doch dem Tabellenzweiten und Vize-Meister Bayern München ein 0:0 abgetrotzt. Dementsprechend hochmotiviert und -konzentriert gingen die Wölfinnen, bei denen VfL-Cheftrainer Stephan Lerch mit sieben Wechseln in der Startelf die Rotationsmaschine gehörig angeschmissen hatte, die Aufgabe an – und ließen beim klaren 4:0-Erfolg nichts anbrennen. Ein Beleg für die Stärke des gesamten Kaders und ein Erfolg, der die Wolfsburgerinnen nun schon ein wenig mehr vom Gewinn der vierten Deutschen Meisterschaft träumen lässt.

„Fast schon meisterliche Leistung“

Almuth Schult: Wir haben eine sehr souveräne und fast schon meisterliche Leistung gezeigt. Jena hat vielleicht einige Körner liegengelassen gegen München, denn wir hatten von ihnen eigentlich über die gesamte Spielzeit den Druck erwartet, den sie erst zum Ende der Partie ausgeübt haben. Wir hätten zwar noch mehr Tore erzielen können, aber mit einem 4:0-Erfolg auswärts kann man schon sehr zufrieden sein. Wir haben noch sechs Ligaspiele zu absolvieren, da kann noch viel passieren. Jetzt sind wir erst einmal froh, dass wir fünf Punkte Vorsprung auf unsere Verfolger aus München und Freiburg und zudem noch ein Nachholspiel haben, wo wir den Abstand weiter ausbauen können. Das ist sehr komfortabel und auch wenn wir in den nächsten Wochen ein sehr straffes Programm zu absolvieren haben, ist das eine gute Ausgangsposition im Rennen um den Titel.

Joelle Wedemeyer: Das war definitiv ein großer Schritt zum Titel. Wir wollen jedes Spiel gewinnen und in der Liga beweisen, dass die Schale nach Wolfsburg gehört. Wir waren auf die Aufgabe in Jena gut vorbereitet und haben vorher aufgezeigt bekommen, wo die Räume in ihrer Fünferkette zu finden sind. Die haben wir gut genutzt, uns gut über die Außen durchgespielt und unsere Chancen verwertet. Am Sonntag kommt mit Chelsea eine andere Hausnummer auf uns zu, aber wir haben heute wieder gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Nilla Fischer: Ich bin sehr zufrieden mit dem Sieg. Wir haben genau das gemacht, was wir vor dem Spiel besprochen hatten, nämlich über die Außen zu kommen und vor allem viel miteinander zu kommunizieren, da die Startelf schon eine andere als zuletzt war. Das haben wir sehr gut umgesetzt und das frühe Tor hat uns natürlich auch sehr geholfen. Jena steht sehr tief und wenn man da die Tore nicht macht, wird es schwer. So haben wir aber die drei Punkte geholt und vier Tore erzielt, womit wir sehr zufrieden sein können. Jetzt haben wir uns in der Liga einen kleinen Vorsprung erarbeitet, aber wir müssen in jedem Spiel voll konzentriert sein, denn jeder Sieg ist auf dem Weg zum Titel wichtig.

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