31.08.2019
Männer

„Ein bisschen wild“

Die Stimmen der Trainer zum 1:1-Unentschieden zwischen dem VfL und dem SC Paderborn.

Das wahrlich hitzige Remis in der Volkswagen Arena zwischen den Wölfen und einem starken Aufsteiger aus Ostwestfalen hatte einiges zu bieten: Viel Kampf bei hohen Temperaturen, zwei aus Einwürfen resultierende sehenswerte Tore, eine Phase des offenen Schlagabtauschs mit Hochkarätern auf beiden Seiten – aber leider auch die schwerwiegende Verletzung für VfL-Neuzugang Xaver Schlager, der sich einen Knöchelbruch zugezogen hat. Trotz Vorteilen in allen relevanten Statistiken fehlte dem VfL am Ende der entscheidende Punch, um letztlich auch beim Endergebnis vorne zu liegen und damit den Neun-Punkte-Traumstart und Vereinsrekord zu verbuchen. Nach der Partie standen beide Cheftrainer bei der Pressekonferenz Rede und Antwort.

Oliver Glasner: Das war heute ein sehr schwieriges Spiel für uns. Bis zur zehnten Minute, als Xaver Schlager sich schwer verletzt, haben wir das sehr, sehr gut gemacht. Dann bricht sich Xaver den Knöchel und muss ausgewechselt werden. Eigentlich noch in der gleichen Minute sind wir nicht wach genug bei einem schnellen, tiefen Einwurf – obwohl wir vorher besprochen haben, dass das ein Mittel Paderborns ist. Dann haben wir ein bisschen gebraucht und in der ersten Halbzeit im letzten Drittel die Genauigkeit vermissen lassen. In der Pause haben wir gesagt, dass wir ruhig bleiben wollen, da wir unsere Möglichkeiten bekommen werden. Das haben die Spieler im Anschluss auch sehr gut gemacht und den Ausgleich erzielt. Danach wurde es dann aber ein bisschen wild. Die Spieler wollten unbedingt das 2:1 erzielen, wir waren dann in der Absicherung und Restverteidigung sorglos und gerieten dann in zwei, drei sehr gefährliche Kontersituationen. Über 90 Minuten geht der Punkt somit auch in Ordnung, Paderborn hat sich den mit einer sehr engagierten Leistung absolut verdient. Auch wenn wir gerne gewonnen hätten, können wir mit sieben Punkten aus drei Spielen sehr gut leben.

Steffen Baumgart: Wir haben ein sehr emotionales Spiel gesehen. Und trotz der hohen Temperaturen eines mit einer hohen Laufbereitschaft von beiden Mannschaften. Für uns ging es gefühlt nach dem 1:1 so richtig los, wo wir zwei, drei Kontersituationen haben, die aber nicht richtig ausspielen. Wir haben aber auch in der einen oder anderen Situation das Quäntchen Glück, was du brauchst. So freuen wir uns über unseren ersten Bundesliga-Punkt. Wir wissen aber auch, dass wir viel Arbeit vor uns haben. Beim 1:1 kriegen wir aus einem eigenen Einwurf ein Tor. Wichtig war aber, dass die Jungs den Kopf hochgenommen haben, nach vorne gespielt und sich nicht zurückgezogen haben. Das zeichnet die Jungs aus. Den heutigen hart erarbeiteten Punkt nehmen wir gerne mit.

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