Oliver Glasner spricht während der Corona-Zeit per Audiokonferenz mit Pressevertretern.
02.10.2020
Männer

„Ein bisschen Heimspiel-Atmosphäre“

Oliver Glasner erwartet selbstbewusste Gäste aus Augsburg.

Oliver Glasner spricht während der Corona-Zeit per Audiokonferenz mit Pressevertretern.

Nur wenige Stunden nach dem enttäuschenden Aus in den Europa-League-Play-offs gegen AEK Athen müssen die Wölfe den Fokus schon wieder auf ihr Kerngeschäft legen. In der Bundesliga empfangen die Grün-Weißen am Sonntag, 4. Oktober (Anstoß 15.30 Uhr), den FC Augsburg. Die Gäste reisen selbstbewusst nach Wolfsburg – sind sie doch mit zwei Siegen in die neue Saison gestartet. Für das zweite Bundesliga-Heimspiel der Wölfe sind 6.000 Zuschauer in der Volkswagen Arena zugelassen. Auch Kurzentschlossene können sich noch ein Ticket sichern. Alle Fragen zur Partie beantwortete VfL-Cheftrainer Oliver Glasner auf der heutigen Pressekonferenz.

Oliver Glasner zu...

... dem Umgang mit dem Ausscheiden: Wir sind sehr enttäuscht nach dem gestrigen Spiel und die Stimmung war natürlich getrübt. Wir haben den Einzug in die
Gruppenphase leider nicht geschafft, obwohl das unser Ziel war. Wir dürfen jetzt aber nicht in Selbstmitleid verfallen. Nun geht es darum, den Blick nach vorne zu richten und unsere Lehren daraus zu ziehen, denn dann kann man gestärkt aus einer Niederlage herausgehen.

... der Kadersituation: Joao Victor wird definitiv ausfallen. Bei Koen Casteels müssen wir noch abwarten. Wir werden heute den Tag nutzen, um uns alles anzusehen. Ridle Baku wird heute das erste Mal bei der Mannschaft sein und die Jungs kennen lernen. Allerdings werden wir, nach den wenigen Stunden Schlaf, kein normales Mannschaftstraining absolvieren, sondern im regenerativen Bereich arbeiten. Was den Kader und die Mannschaft angeht, kann ich erst morgen eine Entscheidung treffen.

.... dem Gegner: Augsburg wird mit Selbstbewusstsein anreisen. Speziell gegen Dortmund haben sie gezeigt, dass sie kompakt verteidigen können. Sie hatten wenig Ballbesitz, haben aber auch sehr wenig zugelassen. In Standardsituationen und bei Kontern waren sie sehr gefährlich und haben so das Spiel für sich entschieden. Ähnlich war es schon in Berlin. Unser Hauptfokus liegt auf uns und darauf, die Köpfe wieder in die Höhe zubekommen. Bevor es in die Länderspielpause geht, müssen wir alles aus unserem Tank herauswerfen.

... dem Spiel vor der Heimkulisse: 6.000 Zuschauer wären für uns ein Wahnsinn. Ich freue mich über jeden Fan, der wieder ins Stadion kommt. Ich kann verstehen, dass die Situation auch für Zuschauer ungewohnt ist, durch die Maske und den Abstand ist alles etwas gehemmter. So sind einige Fans noch skeptisch. Ich hoffe trotzdem, dass die restlichen Tickets auch noch verkauft werden und wir das erste Mal seit sehr langer Zeit bei uns in der Volkswagen Arena ein bisschen Heimspiel-Atmosphäre haben werden.

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