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Ehrenamt im Rampenlicht

Die 26. Auflage der Aktion „Danke ans Ehrenamt“.

Die gemeinsame Aktion „Danke ans Ehrenamt“ von DFL und DFB findet bereits zum 26. Mal rund um den Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember statt und wird in allen Profiligen – einschließlich der Google Pixel Frauen-Bundesliga – umgesetzt. Beim Heimspiel der Wölfe gegen Union Berlin am 6. Dezember würdigt auch der VfL Wolfsburg die ehrenamtliche Basis des Fußballs und sagt den vielen Helferinnen und Helfern stellvertretend Danke.

Facetten eines starken Fundaments

Ehrenamt beim VfL zeigt sich vielfältig: vom engagierten Volunteer-Team, das an jedem Spieltag präsent ist, bis zu Trainerinnen, Trainern und Betreuenden in den Partnervereinen des Klubs. Sie alle prägen Tag für Tag das sportliche Miteinander der Fußballregion Wolfsburg. Eine besondere Würdigung galt in diesem Jahr den anwesenden Verbandsvertreterinnen und -vertretern und zahlreichen Ehrenamtlichen der Vereine aus diesem Kreis – allen voran dem NFV-Kreis Gifhorn, dessen Arbeit seit Jahren Maßstäbe setzt. „Das ist der vermutlich beste Fußballkreis Deutschlands – und wir sind dankbar, dass er zu unserer Fußballregion Wolfsburg zählt“, betont Marko Kresic, Leiter der VfL-Erlebniswelten.

Zwei Gesichter des Engagements

Zwei Ehrenamtliche werden am Spieltag einen besonderen Auftritt in der Stadionshow haben. Der 78-jährige Klaus-Peter Kullig trainiert und betreut seit 1981 – zunächst inspiriert durch seinen fußballspielenden Sohn – die Nachwuchsteams des SV Calberlah beziehungsweise der JSG Isenbüttel/Calberlah/Wasbüttel. Bis heute motiviert ihn dabei vor allem die Freude, jungen Spielerinnen und Spielern die Grundlagen des Sports zu vermitteln: „Weil es Bock macht… der Umgang mit den jungen Sportlern hält dich fit und macht Spaß.“ Lukas Werner ist neben seinem Studium beim TuS Seershausen/Ohof gleich in mehreren Funktionen engagiert. Seine Familie ist bereits seit Generationen im Verein aktiv. „Als ich als Kind Krebs hatte und später auch meine Mutter, gab mir der Fußball Kraft.“ Auch zum VfL hat der 23-Jährige eine enge Bindung, weil Verein, Stadt, die Grizzlys und Volkswagen für ihn Heimat symbolisieren und „der VfL einen Anteil daran hatte, dass wir die Zeit nach dem Tod meines Vaters gut überstanden haben.“

Anerkennung am Spieltag

Mehr als hundert freiwillig Aktive aus dem Corporate-Volunteering-Programm des Mutterkonzerns Volkswagen werden ebenfalls in der Volkswagen Arena erwartet – ein starkes Signal gelebter Gemeinschaft. Auch Vertreter weiterer Fußballkreise sowie eine Gruppe von Junior-Coaches aus dem Landkreis Peine sind eingeladen. Für sie wird der Besuch zu einem Erlebnis: Sie begleiten die Wölfi-Runde unmittelbar vor dem Anpfiff und erhalten eine exklusive Führung durch die Volkswagen Arena. Auf der Gegengerade setzen Mitarbeitende des VfL mit selbst entworfenen Spruchbändern ein sichtbares Zeichen: Sie zeigen, was Ehrenamt für sie bedeutet – ein stiller, aber eindrucksvoller Dank an all jene, die Woche für Woche für andere da sind.