Martin Schmidt gestikuliert am Spielfeldrand.
MI .  7.  FEB . 2018
Männer

„Durchschlagskraft hat gefehlt“

Die Stimmen der Trainer zum DFB-Pokal-Viertelfinale.

Martin Schmidt gestikuliert am Spielfeldrand.

Durch eine 0:1-Niederlage gegen den FC Schalke 04 ist der VfL Wolfsburg aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Der goldene Treffer durch Guido Burgstaller gelang den Gastgebern dabei bereits nach zehn Minuten. Im Anschluss gab es eine kurze druckvolle Phase des VfL. Am Ende brachte die Mannschaft von Domenico Tedesco die frühe Führung aber über die Zeit. Während die Knappen nun gespannt auf die Auslosung am Sonntag blicken können, steht bei den Wölfen jetzt die volle Konzentration auf die Liga im Fokus.

Martin Schmidt: Wir haben alles versucht und in der zweiten Halbzeit viel investiert. Es war aber zu wenig, um noch auszugleichen und dadurch eine Verlängerung zu erzwingen. Wir sind an sich gut in das Spiel reingekommen, wollten mutig sein und wussten, dass wir auch zu Möglichkeiten kommen. Dann sind wir in einen Konter gelaufen, den wir an der Mittellinie nicht verteidigt kriegen. Nach dem Rückstand mussten wir zehn Minuten mit dem Druck des Gegners umgehen, hatten zwei-, dreimal Glück – waren dann aber wieder im Spiel und haben uns Möglichkeiten erarbeitet. Mit Mut sind wir raus in die zweite Halbzeit gegangen, haben alles reingelegt, es aber nicht mehr geschafft, die ganz großen Chancen herauszuspielen. Die Durchschlagskraft in der Box hat etwas gefehlt. Wir kamen nicht mehr in die letzte Reihe und hinter den Gegner. Wir können uns jetzt zu hundert Prozent auf die Bundesliga konzentrieren und da alles reinwerfen.

Domenico Tedesco: Ich glaube, dass wir verdient gewonnen haben. Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt und wollten aus dem Hinspiel in der Liga gegen Wolfsburg lernen. Am Ende hat Wolfsburg damals den verdienten Ausgleich erzielt. Wir haben diesmal mit vier Mann das Zentrum gestärkt, die Räume enggemacht und trotzdem Aktivität gezeigt. Im ersten Durchgang haben wir verpasst, das zweite Tor zu machen. Wir konnten permanent hoch pressen und haben den Gegner frühzeitig in Druck gebracht, was sehr gut war. Wir sind zufrieden und glücklich über das Erreichen des Halbfinals. Es fühlt sich gut an, unter den besten vier Mannschaften zu sein.

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