Männer

Dritter Test, dritter Sieg

Wölfe schlagen den SC Verl mit 3:0.

Die Wölfe haben auch ihren dritten Test der Sommervorbereitung gewonnen. Einen Tag vor der Abreise ins Trainingslager setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Tobias Strobl mit 3:0 (1:0) gegen den Drittligisten SC Verl durch. Die Ostwestfalen spielten zwar zwischenzeitlich gut mit, fanden im letzten Drittel aber kaum Lösungen gegen die VfL-Defensive.

Glatzel bringt die Wölfe in Führung 

Zwei Tage nach seiner Vertragsunterschrift feierte Timon Wellenreuther im Test gegen Verl sein Debüt zwischen den Pfosten. Der VfL-Torhüter wurde im ersten Durchgang jedoch nicht gefordert. Stattdessen näherten sich die Wölfe durch Alessio Besio (3.), Lovro Majer (4.) und erneut Besio, der den Pfosten traf (8.), schnell der Führung. Anschließend entwickelte sich ein intensives Duell, das sich überwiegend zwischen den Strafräumen abspielte. Nach einer halben Stunde brach Robert Glatzel nach einem hohen Ball von Fabian Reese und der Ablage von Besio den Bann und schob aus kurzer Distanz zum verdienten 1:0 ein. Vor der Pause traf Glatzel noch einmal Aluminium (35.), Majers Distanzschuss ging knapp daneben (40.). 

Zwei Treffer trotz Startschwierigkeiten

Mit sechs neuen Spielern auf dem Platz hatten die Wölfe zunächst leichte Probleme gegen die hoch anlaufenden Gäste und leisteten sich einige Fehler im Aufbau. Das Positive: Bis auf zwei Distanzschüsse, die ihr Ziel jeweils deutlich verfehlten, ließ der VfL nichts zu. Die erste eigene Großchance ließ bis zur 70. Minute auf sich warten, als Dzenan Pejcinovics Flachschuss von der Strafraumkante zur Ecke gelenkt wurde. Den anschließenden Standard köpfte Cleiton kompromisslos zum 2:0 ein (71.). Nach einem weiteren Distanzschuss der Verler durch Fabian Wessig (79.) erhöhte Pejcinovic nach starker Vorarbeit von Andreas Skov Olsen mit einem präzisen Schuss ins lange Eck auf 3:0 (81.). In der 89. Minute musste Jakub Zielinski gegen Alem Japaur noch einmal eingreifen und hielt damit die weiße Weste der Wölfe fest.

„Einen reifen Auftritt gezeigt“

VfL-Cheftrainer Tobias Strobl: „Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, aber nicht vollständig mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben. Verl hat uns mit seinem hohen Angriffspressing das Leben schwer gemacht und dafür gesorgt, dass wir phasenweise nicht in unsere Abläufe gekommen sind. Mit dem Ball haben wir dagegen einen reifen Auftritt gezeigt, in der Entscheidungsfindung einen großen Schritt gemacht und immer wieder den Weg hinter die letzte Kette gesucht. Insgesamt nehmen wir viele gute Erkenntnisse mit.“

Aufstellungen und Statistiken

VfL Wolfsburg – 1. Halbzeit: Wellenreuther – Fischer, Wahl (C), Angely, Maehle – Majer, Souza, Rexhbecaj – Besio, Glatzel, Reese

VfL Wolfsburg – 2. Halbzeit: Zielinski – Kumbedi, Wahl (64. Vavro), Koulierakis, Cleiton – Majer (70. Hornby), Rexhbecaj (64. Grzywacz), Gerhardt (C) – Skov Olsen, Glatzel (64. Pejcinovic), Reese (64. Katz)

Tore: 1:0 Glatzel (30.), 2:0 Cleiton (71.), 3:0 Pejcinovic (81.) 

Zuschauer: 1.000 Zuschauende am A-Platz vor der Volkswagen Arena