Alexandra Popp im Duell um den Ball.
MO . 26.  MÄR . 2018
Frauen

„Drei wichtige Punkte“

Wölfinnen freuen sich über den Sieg gegen Duisburg, gehen aber kritisch mit eigener Leistung um.

Alexandra Popp im Duell um den Ball.

Pernille Harders Treffer reichte den Wölfinnen gegen den MSV Duisburg, um drei weitere wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft einzufahren. Vollends zufrieden zeigte sich der Tabellenführer der Allianz Frauen-Bundesliga trotz des 1:0-Erfolgs allerdings nicht. Lobende Worte fand VfL-Offensivspielerin Alexandra Popp dagegen für das Tragen des Sondertrikots, auf dem aufgrund der Internationalen Wochen gegen Rassismus anstelle des Volkswagen Logos der Schriftzug "Vielfalt" abgedruckt war.

Alexandra Popp: Ich fand es toll, dass wir in diesem Sondertrikot aufgelaufen sind. Von mir aus kann es das immer wieder gerne geben. Es ist wichtig, dass man für Vielfalt steht. Das Spiel war ansonsten vor allem von der Passqualität her kein Kracher, was vielleicht auch ein bisschen der Müdigkeit geschuldet war. Für uns ist es eigentlich untypisch, dass wir viele Fehlpässe spielen und zum Großteil falsche Entscheidungen treffen. Im Endeffekt haben wir aber 1:0 gewonnen und die drei wichtigen Punkte hier in Wolfsburg gelassen.

Anna Blässe: Es war eine sehr schwere Partie und bereits das dritte Spiel in einer Woche. Es war daher sehr wichtig, dass wir über den Kampf in die Partie gekommen sind. Es war kein dreckiger Sieg, wir hatten aber schon gut zu kämpfen, da Duisburg es uns sehr schwer gemacht hat. Der MSV ist auch gut reingegangen und hat sich erhofft, etwas mitzunehmen. Es war ein spannendes Spiel. Wir hatten ein paar gute Chancen und konnten uns teilweise durchkombinieren. Am letzten Pass hat es dann nur gehapert. Natürlich ist etwas Müdigkeit in den Beinen zu spüren gewesen, aber so darf uns das nicht passieren. Wir müssen unsere Chancen nutzen.

Joelle Wedemeyer: Es war schön für mich, durchzuspielen. In den vergangenen zwei Wochen habe ich zweimal 90 Minuten für unsere U23 gespielt. In der Bundesliga herrscht aber ein ganz anderes Tempo. Wir haben uns schon schwergetan. Wir hätten viel öfter die Seite wechseln können und mit weniger Kontakten spielen können. Duisburg hat es auch gut gemacht, da sie kompakt standen. Bei uns sind aber auch viele einfache Bälle nicht angekommen.

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