Robin Knoche, Vieirinha, Mario Gomez – jeden für sich verbindet man auch mit ganz anderen grün-weißen Phasen und Momenten. Doch sind diese Ex-Wölfe auch markante Gesichter zweier intensiver Erfahrungen, die in Wolfsburg unvergessen sind und an die man speziell in diesen Tagen häufig zurückdenkt. Denn schon vor neun Saisons sowie direkt wieder im Jahr danach hat Grün-Weiß bekanntlich nachsitzen müssen. Dass die VfL-Pflichtspielsaison nun zum dritten Mal erst an einem Montagabend enden wird, zeugt somit einerseits wie damals von einer enttäuschenden Spielzeit. Andererseits liegt darin erneut die große Chance, eine schwierige Phase der Klubgeschichte mit geschlossenen Reihen zu überstehen, um anschließend neuen Anlauf zu nehmen.
Schon damals ein Kellerkrimi in Hamburg
Heftige Ausschläge, daran hat man sich gewöhnt, waren immer schon ein Wolfsburger Merkmal. So hat der VfL zwischen Platz 1 und 16 in aktuell 29 Bundesligajahren schon fast alle Positionen der Abschlusstabelle belegt. Teilweise ging es dabei recht ruckartig zu. Wie etwa 2017: Keine zwei Jahre nach dem Pokalsieg und gut ein Jahr nach der Champions-League-Gala gegen Real Madrid geriet Grün-Weiß ins Straucheln, wechselte zweimal den Trainer und hatte mit einem Auswärtsspiel beim HSV am 34. Spieltag ebenfalls einen wahren Showdown. Der spätere Wolf Luca Waldschmidt war es, der durch sein spätes Tor zum 2:1-Sieg für die Hanseaten traf – und den VfL damit in die Relegation bugsierte. Im Nachbarschaftsduell mit Eintracht Braunschweig ging es dort also ans Eingemachte. Doch die von Andries Jonker betreuten Wölfe wussten zu beißen, behielten in zwei heißblütigen Derbys durch Treffer von Mario Gomez (Handelfmeter) und Vieirinha (Traumtor in den Winkel!) jeweils mit 1:0 die Oberhand – und blieben drin.

















