Bruno Labbadia auf einer PK in der Volkswagen Arena, daneben die Logos vom VfL und von München.
02.05.2019
Männer

„Dieses Team hat jegliche Unterstützung verdient“

Wölfe empfangen den 1. FC Nürnberg zum vorletzten Heimspiel der Saison.

Bruno Labbadia auf einer PK in der Volkswagen Arena, daneben die Logos vom VfL und von München.

Drei Spiele haben die Wölfe in dieser Saison noch vor sich. Die Ausgangslage vor der vorletzten Heimpartie der Spielzeit stellt sich dabei äußerst positiv dar. Denn im Saisonfinale haben die Grün-Weißen nach dem 4:1-Erfolg vom vergangenen Spieltag gegen die TSG Hoffenheim beste Aussichten darauf, einen der begehrten europäischen Plätze zu ergattern. Damit aus dem Traum von Europa auch Wirklichkeit wird, ist ein weiterer Sieg am kommenden Samstag, 4. Mai (Anstoß um 15.30 Uhr), gegen den 1. FC Nürnberg fast alternativlos. Die Aufgabe, die auf den ersten Blick lösbar scheint, weil den FCN und die Wölfe satte 30 Punkte im Tableau trennen, ist dennoch nicht zu unterschätzen. Denn im letzten Drittel der Saison sind die Franken noch einmal erstarkt, untermauerten dies zuletzt mit einen 1:1-Remis gegen Bundesliga-Primus FC Bayern München. Bei der Pressekonferenz am Donnerstagmittag sprach VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia über…   

…die personelle Situation: Durch die Gelb-Sperre von William sieht es nicht viel besser aus als in der vergangenen Woche. Keiner der Spieler, die auch schon in der vergangenen Woche ausfielen, konnte in dieser Woche am Mannschaftstraining teilnehmen. Die einzige Hoffnung ist das Abschlusstraining. Wir müssen zusätzlich abwarten, wie es bei Sebastian Jung aussieht, weil er heute auch nicht trainieren konnte. Ich will auch gar nicht so viel darüber reden, weil wir mit der Mannschaft das auch nicht thematisieren. In dem Moment, wo Spieler fehlen, setzen wir auf die Position eben jemand anderes. Ich will einfach, dass die Mannschaft den Glauben und die Energie vom letzten Sonntag wieder auf den Platz bringt und mit einer riesige Freude das Spiel angeht.

…die Marschrichtung für die Partie: Der Gegner wird alles reinwerfen. Der FCN hat zuletzt ordentlich Ergebnisse abgeliefert. Es wird uns viel abverlangt, weil Nürnberg noch eine Chance auf den Klassenerhalt hat. So wie sie sich gegen den FC Bayern gewehrt haben, so werden sie auch bei uns auftreten. Wir wissen, was auf uns zukommt, ohne, dass wir den Gegner dabei stärker machen als er ist. Es geht darum, dass wir sehr konsequent auftreten und wieder all unsere Energie in das Spiel bringen.

…die Kompensation der Ausfälle: Wir haben am letzten Sonntag gezeigt, wie es geht. Wir versuchen die Spieler zu stärken und ihnen das Vertrauen zu geben. Wir müssen wieder als Team auftreten. Das haben wir die ganze Saison und auch zuletzt in Hoffenheim hervorragend gemacht. Dieses Team hat es verdient, jegliche Unterstützung von allen Seiten zu bekommen. Wir sind die Mannschaft, die zusammen mit Dortmund, auch nach Rückständen am häufigsten zurückkommt. Nach der vergangenen Saison hat sich in Gesprächen mit Fanvertretern herauskristallisiert, dass es für unsere Fans am wichtigsten ist, dass die Mannschaft immer alles gibt. Ich glaube, dass das jeder nun sehen kann. Wir freuen uns auf Samstag und ich wünsche mir, dass wir am Samstag alle zusammen – also Mannschaft und Fans – wieder diese Leidenschaft entfachen.       

…Casteels-Ersatz Pavao Pervan: Ich hatte von Beginn an totales Vertrauen in Pavo. Er ist natürlich ein anderer Torhüter, aber er hat schon vorher eine hervorragende Rolle innerhalb des Teams eingenommen. Er hat immer Dinge angeschoben. Es war für unsere Entwicklung sehr wichtig, Spieler wie ihn in der Mannschaft zu haben, die ständig darauf achten, was sie für das Team machen können. Außerdem hat er immer so trainiert, als würde er sofort spielen und das zahlt sich einfach aus. Er strahlt eine tolle Ruhe aus, es ist nicht einfach Koen zu vertreten und das hat er bisher mit Bravour gemacht.

…den Druck im Kampf um die europäischen Startplätze: Es ist grandios, dass wir noch um diese Ränge mitspielen. Es ist ganz anders als der Kampf um den Klassenerhalt, weil daran nicht nur die Mannschaft hängt sondern ein ganzer Verein. Davon sind dann auch Arbeitsplätze von Mitarbeitern betroffen und das ist mit viel mehr Druck verbunden. Deshalb sehe ich in der aktuellen Situation nur Positives.

Wölfe TV: Die PK in voller Länge

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