VfL Wolfsburg-Frauentrainer Stephan Lerch und Caroline Graham Hansen klatschen ab.
FR . 30. 11. 2018
Frauen

Die Serie ausbauen

Die TSG 1899 Hoffenheim ist der letzte Hinrunden-Gast der VfL-Frauen.

VfL Wolfsburg-Frauentrainer Stephan Lerch und Caroline Graham Hansen klatschen ab.

Fünf Wochen liegt das letzte Heimspiel der Wölfinnen, das 7:0 gegen Bayer 04 Leverkusen, bereits zurück. Höchste Zeit also, dass der Ball auch wieder im heimischen AOK Stadion rollt: Letzter Hinrunden-Gast in der Allianz Frauen-Bundesliga ist am kommenden Sonntag, dem 2. Dezember (Anstoß 15.00 Uhr/live auf Telekom Sport und DFB-TV) die TSG 1899 Hoffenheim. Das Team aus dem badischen Kraichgau spielt bislang eine erfolgreiche Saison und reist als Tabellenvierter in die Autostadt. Für die Wölfinnen geht es darum, der beindruckenden Erfolgsserie mit neun Siegen in neun Punktspielen ein zehntes Kapitel hinzuzufügen und die Spitzenposition damit zu festigen.

„Jung, wild, dynamisch“

9:0 im DFB-Pokal bei Regionalligist FC Forstern, ein standesgemäßes Resultat. Aber 9:0 beim abwehrstarken SC Sand? Der Torhunger der Wölfinnen befeuerte mal wieder die Diskussion um die vermeintliche nationale Konkurrenzlosigkeit. „Natürlich ist es für einen Außenstehenden schwer nachvollziehbar, wenn man angesichts eines solchen Resultats von einer ausgeglichenen Liga spricht“, so VfL-Cheftrainer Stephan Lerch, der sich in der Debatte ein wenig mehr Differenzierung wünscht. „Es gibt ja auch Ergebnisse wie das 1:1 zwischen dem FC Bayern München und dem SC Sand, also Überraschungen.“ Und dies mache allgemeingültige Aussagen schwierig, so die Schlussfolgerung. In die Kategorie Überraschungen sortiert der Coach übrigens auch den kommenden Gegner ein, der in Lena Lattwein und Maximiliane Rall zwei deutsche Nationalspielerinnen in seinen Reihen hat. Als „jung, wild, dynamisch“ beschreibt Lerch das Team seines Trainerkollegen Jürgen Ehrmann, den dienstältesten Coach der Liga. „Hoffenheim sorgt momentan für Aufsehen in der Liga und ich bin sehr gespannt, ob sie dies auch gegen uns auf den Platz bringen.“

Selbstvertrauen und Respekt

Als Gewinner am ersten Adventssonntag könnten schon jetzt die Zuschauer feststehen, sofern die Gäste ihrer Philosophie treu bleiben. „Hoffenheim ist eine Mannschaft, die offensiv denkt und offensiv Fußball spielen will“, hat Lerch in seinen Analysen festgestellt. „Das würde uns natürlich auch wieder Räume geben.“ Hinzu kommen die guten Platzbedingungen im AOK Stadion, die schnelles Kombinationsspiel begünstigen. „Wenn wir das Tempo hochhalten und von der ersten bis zur letzten Minute Gas geben, wird es für Hoffenheim schwer werden, Zählbares mitzunehmen“, so die Prognose des VfL-Cheftrainers. So viel Selbstvertrauen darf durchaus sein, bei allem Respekt für den Gegner, der „sicherlich auch einen Plan hat und alles daransetzen wird, diesen umzusetzen.“

Goeßling vor Comeback

Seit dem Liga-Start gegen den 1. FFC Frankfurt hat Lena Goeßling wegen einer Blinddarm-OP und anschließender muskulärer Probleme kein Pflichtspiel mehr bestritten. Nun sollte einem Comeback der 32-Jährigen nichts mehr im Wege stehen: Goeßling ist in dieser Woche ins Teamtraining zurückgekehrt und konnte bislang alle Einheiten ohne Probleme absolvieren. Auch Sara Gunnarsdottir hat nach ihrer Verletzung am Fibulakopf zuletzt wieder mit dem Team trainiert – und das früher als erwartet. Ein Mitwirken am Sonntag kommt noch zu früh, doch dass die Isländerin 2018 noch einmal zum Einsatz kommt, erscheint realistischer denn je.

Live auf Telekom Sport

Anstoß der Begegnung ist am Samstag um 15 Uhr im AOK Stadion, die Tageskassen öffnen um 13.30 Uhr. Exklusive Infos vom Spiel gibt es wie üblich auf dem VfL-Frauen-Facebook-Kanal. Außerdem wird die Partie live bei Telekom Telekom Sport und DFB-TV übertragen. Im Rahmen des vorletzten Heimspiels des Jahres beteiligt sich der VfL Wolfsburg einmal mehr an der bundesweit stattfindenden Aktion „Danke ans Ehrenamt“.

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