Lerch.
17.11.2017
Frauen I

„Die Kontrolle suchen“

Wölfinnen wollen am Sonntag mit einem Sieg bei der SGS Essen den Druck auf Tabellenführer Freiburg hochhalten.

Lerch.

Anstrengende englische Wochen liegen hinter den Wölfinnen. Am Mittwoch noch zog Grün-Weiß mit einem spektakulären 3:3 gegen den AC Florenz in das Viertelfinale der UEFA Women’s Champions League ein, am kommenden Sonntag, 19. November, steht bereits das nächste Spiel bei der SGS Essen (Anstoß 15 Uhr) in der Allianz Frauen-Bundesliga an. Nur einen Zähler liegen die Wölfinnen derzeit hinter dem Tabellenführer SC Freiburg, der am Sonntag gegen den 1. FFC Frankfurt antritt, und wollen diesen mit einem Sieg in Essen weiter unter Druck setzen oder bei einem Punktverlust der Breisgauerinnen gar vorbeiziehen. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel am Freitag äußerte sich VfL-Cheftrainer Stephan Lerch über …

… den Gegner: Die Ergebnisse von Essen waren zuletzt trotz der guten Tabellenposition wechselhaft. Obwohl sie mit Spielerinnen wie Lea Schüller, Nicole Anyomi und Linda Dallmann, die viel Tempo besitzen, sehr viel Qualität im Angriff haben, haben sie gegen Bremen kein Tor erzielt und dabei auch einen Elfer verschossen. Gegen Potsdam allerdings hat man gesehen, dass sie sich gute Möglichkeiten erspielen, wenn sie schnell umschalten und ihre Geschwindigkeit in Szene setzen. Wir müssen aufpassen, dass das nicht passiert. Essen hat die vergangenen Jahre immer eine gute Mannschaft gehabt, die gut eingestellt ist und auch immer wieder gute Resultate in der Liga erzielt. Deswegen wird das eine große Herausforderung.

… die Belastung der vergangenen Wochen: Es wird wichtig nach den englischen Wochen und vor der Länderspielunterbrechung in der Liga, die Kräfte zu mobilisieren, um weiter Druck auszuüben auf Freiburg. Wir sind jetzt in der Rolle des Jägers und das wollen wir am Sonntag unterstreichen. Da dürfen wir jetzt nicht nachlassen.

… das eigene Spiel: Ich weiß, zu was meine Mannschaft offensiv in der Lage ist. Wir haben in der bisherigen Saison deutlich gemacht, dass wir ein gutes Kombinationsspiel haben und immer wieder Lösungen finden können. Klar, dass dann der Gegner unter Druck gerät, wenn wir unser Spiel aufziehen können. Deswegen möchte ich, dass wir dominant auftreten, die Kontrolle über das Spiel suchen und viel Ballbesitz haben. Denn nur so können wir unseren Angriff in Szene setzen und eben jenen Druck ausüben.

… die Verletzung von Katharina Baunach: Die Verletzung ist sehr bitter, da sie sich nach ihrer Blessur im Sommer in den vergangenen Wochen zurückgekämpft und sehr hart gearbeitet hat. Sie ist aber weiterhin positiv und wir werden sie voll und ganz bei ihrer Genesung unterstützen. Wenn alles nach Plan läuft, ist sie im Januar beim ersten Mannschaftstraining nach der Winterpause wieder dabei.

… die weiteren Personalien: Ewa Pajor wird wohl wieder zur Verfügung stehen. Es sieht gut aus, nachdem wir sie am Mittwoch aufgrund von Oberschenkelproblemen geschont haben. Ansonsten steht derselbe Kader wie zuletzt zur Verfügung.

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