15.12.2019
Männer

„Die Jungs haben immer an sich geglaubt“

Die Stimmen der Trainer zum 2:1-Erfolg der Wölfe gegen Borussia Mönchengladbach.

Dank eines Treffers in der Nachspielzeit hat der VfL Wolfsburg am 15. Spieltag der Fußball-Bundesliga Borussia Mönchengladbach mit 2:1 (1:1) besiegt. Die Elf von VfL-Cheftrainer Oliver Glasner war über 90 Minuten die aktivere Mannschaft und belohnte sich in der Schlussphase für ihren leidenschaftlichen Auftritt mit drei Punkten: Maximilian Arnold setzte mit einem sehenswerten Treffer den Schlusspunkt für den umjubelten Heimsieg der Grün-Weißen. Am Mittwoch, 18. Dezember (Anpfiff um 20.30 Uhr), empfängt der VfL in der Volkswagen Arena zum letzten Heimspiel des Fußballjahres 2019 den FC Schalke 04.

Oliver Glasner: Für uns ist das ein super Sieg. Mich freut vor allem die Leistung der Mannschaft. Wir waren von der ersten Sekunde wach und haben sehr oft, sehr gefährlich nach vorne gespielt. Das Premierentor von Xaver Schlager ist Wahnsinn – auch, dass er überhaupt im Jahr 2019 nochmal auflaufen konnte, nachdem er sich vor knapp dreieinhalb Monaten den Knöchel gebrochen hat und auch die Syndesmosebänder gerissen waren. Heute hat er die Belohnung für seine unglaublich harte Arbeit bekommen. Es passt aber auch zu unserer aktuellen Situation, dass wir postwendend den Ausgleich kassieren. Trotzdem haben die Jungs immer an sich geglaubt und haben bis zur letzten Sekunde versucht, das Siegtor zu erzielen – obwohl wir wussten, dass Gladbach extrem gefährlich bei Kontern ist. Am Ende sind wir mit einem tollen Tor von Maximilian Arnold belohnt worden. Deswegen ist die Freude heute riesig – über das Ergebnis, aber vor allem über die Leistung.
                                                                                                                                              
Marco Rose: In der Summe eine sehr bittere Niederlage für uns. Nachdem wir in den letzten Wochen ein paar Spiele in der Nachspielzeit für uns entscheidend drehen konnten, lernen wir gerade auf sehr bittere Art und Weise, wie es andersrum ist. Insgesamt war es für uns ein schwieriges Spiel. Wir wussten, dass es sehr intensiv wird. Wenn man die Statistik betrachtet, war die Partie eher ausgeglichen – bis auf die direkte Torgefahr. Wolfsburg hatte viel mehr Abschlüsse. Dennoch hatten wir zwei, drei richtig gute Möglichkeiten und hätten den Punkt sehr gern mitgenommen. Deswegen ist es schade, dass wir das am Ende nicht konsequent verteidigt haben.

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