Jubel der Wölfinnen nach einem Tor.
04.12.2018
Frauen

Die Hinrunde krönen

Ein Sieg in Potsdam fehlt den Wölfinnen zur perfekten Halbzeitbilanz.

Jubel der Wölfinnen nach einem Tor.

Dass die Frauen des VfL Wolfsburg schon jetzt auf eine außerordentlich erfolgreiche erste Saisonhälfte in der Allianz Frauen-Bundesliga zurückblicken können, ist angesichts der Maximalausbeute von zehn Siegen in zehn Partien Fakt. Gelingt dem Spitzenreiter nun auch noch ein Dreier im morgigen Auswärtsspiel gegen den 1. FFC Turbine Potsdam (Anstoß 19 Uhr/live auf Telekom Sport und DFB-TV), wäre die perfekte Hinrunde in trockenen Tüchern. Doch die Trauben im Babelsberger Karl-Liebknecht-Stadion hängen hoch: Der Traditionsverein aus der brandenburgischen Landeshauptstadt ist in der laufenden Spielzeit zu Hause noch unbesiegt.

Fast auf Wölfinnen-Niveau

Der Saisonstart des 1. FFC Turbine Potsdam gestaltete sich mit den Auswärtsniederlagen gegen die TSG 1899 Hoffenheim und die SGS Essen noch holprig, doch längst ist der sechsmalige Deutsche Meister ins Rollen gekommen. Erstellt man eine Tabelle der letzten fünf Spieltage, bewegen sich die Turbinen mit fünf Siegen und 24:1 Toren fast auf Wölfinnen-Niveau (fünf Siege, 28:2 Tore). Jüngster Beleg der Stärke: Am vergangenen Sonntag setzte sich Potsdam mit 8:1 beim MSV Duisburg durch. Keine schlechte Ansage für das Hinrunden-Finale, das weiß auch VfL-Cheftrainer Stephan Lerch: „Wir gehen mit dem Bewusstsein in diese Partie, dass eine schwere Aufgabe auf uns wartet. Die Potsdamerinnen haben sich im Verlauf der Saison kontinuierlich gesteigert und zuletzt auch sehr erfolgreich gespielt. Sie liegen nur knapp hinter dem zweiten Platz und werden topmotiviert auftreten. Ich gehe davon aus, dass sie uns mit Aggressivität in den Zweikämpfen begegnen und alles daransetzen werden, uns nicht ins Spiel kommen zu lassen.“

Wir gehen mit dem Bewusstsein in diese Partie, dass eine schwere Aufgabe auf uns wartet.
Stephan Lerch

„Die Sinne sind geschärft“

Wie so oft in den letzten Wochen gilt auch diesmal: Respekt vor dem Gegner ist vorhanden, Vertrauen in die eigenen Qualitäten nicht minder. „Wir fahren mit 30 Punkten im Gepäck nach Potsdam, das hätte man vor der Saison nicht unbedingt erwarten können“, betont Lerch. Nach dem eher erkämpften 3:1-Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim am ersten Adventssonntag sieht der Coach aber auch Verbesserungspotenzial: „Es war nicht alles gut gegen Hoffenheim, daher sind die Sinne geschärft. Wir müssen von der ersten Minute an hellwach sein, den Kampf annehmen und dabei unsere fußballerischen Qualitäten auf den Platz bringen. Gelingt uns das, werden wir uns auch diesmal Chancen erarbeiten und den Gegner unter Druck setzen.“

Stephan Lerch gibt Anweisungen während einer Trainingseinheit.

Zwei Fragezeichen im Kader

Da Anna Blässe (viraler Infekt) wie bereits gegen Hoffenheim ausfällt, dürfte Lerch am morgigen Mittwoch auf einen unveränderten Kader zurückgreifen können. Für den Konjunktiv in dieser Aussage sorgen Claudia Neto (Reizung im Wadenbereich) und Zsanett Jakabfi (muskuläre Probleme), deren Mitwirken noch nicht gesichert ist. Für alle Fans der Wölfinnen, die wegen des ungünstigen Termins unter der Woche in Potsdam „ausfallen“, gibt es zumindest zwei Alternativen: Telekom Sport und DFB-TV übertragen live aus dem Karl-Liebknecht-Stadion.

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