Gunnarsdottier und Popp in den Trikots ihrer Nationalmannschaften.
21.10.2017
Frauen I

DFB-Frauen verlieren

Popp-Treffer reicht nicht gegen Gunnarsdottirs Isländerinnen / Duell Fischer gegen Harder abgesagt.

Gunnarsdottier und Popp in den Trikots ihrer Nationalmannschaften.

Alexandra Popp hätte sich wohl ein besseres Comeback gewünscht: Erstmals seit März dieses Jahres konnte die VfL-Stürmerin wieder für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft auflaufen und auch gleich ein Tor erzielen (42. Minute). Der zwischenzeitliche Ausgleich bei der 2:3 (1:1)-Niederlage in Wiesbaden gegen Island, bei der neben Popp mit Babett Peter, Lena Goeßling und Anna Blässe drei weitere Wölfinnen in der Startelf standen und durchspielten, reichte allerdings nicht.

Ausgleich schockt Isländerinnen nicht

Denn die Isländerin, bei denen VfL-Mittelfeldspielern Sara Gunnarsdottir ebenfalls über die volle Distanz auf dem Feld stand, gingen nicht nur durch Dagny Brynjarsdottir in Führung (15.), sondern steckten auch Popps Ausgleich kurz vor dem Seitenwechsel ohne Probleme weg und schossen nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff das 2:1 durch Elin Metta Jensen. Brynjarsdottir besorgte schließlich sogar noch den dritten Treffer in WM-Quali-Gruppe 5. Lea Schüllers 2:3 war somit nur noch Ergebniskosmetik (88.). Almuth Schult und Joelle Wedemeyer kamen nicht zum Einsatz. Nach zwei Siegen zum Auftakt der Qualifikation bedeutete das 2:3 somit die erste Niederlage für die Mannschaft von Bundestrainerin Steffi Jones. Überhaupt war es die erste Niederlage in einer WM-Qualifikation nach 26 siegreichen Begegnungen in Serie.

Jakabfi nicht im Kader

Auch die ungarische Nationalmannschaft war in der WM-Qualifikation gefordert. Beim 2:2 (0:0) gegen Kroatien stand Wölfin Zsanett Jakabfi nicht im Kader. Die Partie nahm indes erst in den Schlussminuten richtig Fahrt auf. Nachdem Henrietta Csiszar die Ungarinnen in Führung brachte (75.), drehten Sandra Zigic (79.) und Isabella Dujmenovic (90.+1) den Spielstand zu ihren Gunsten. Doch mit ihrem zweiten Treffer besorgte Csiszar letztlich den 2:2-Endstand (90.+4). In derselben Gruppe sollte auch das Spiel zwischen Schweden und Dänemark stattfinden, bei dem sich VfL-Kapitänin Nilla Fischer und Pernille Harder duelliert hätten. Aufgrund des Streiks der dänischen Frauen-Nationalmannschaft musste die Begegnung allerdings abgesagt werden.

Wullaert schießt Siegtor

Tessa Wullaert spielte dagegen mit der belgischen Auswahl in der WM-Qualifikation gegen Rumänien. Die Wolfsburgerin, die über die kompletten 90 Minuten auf dem Platz stand, avancierte beim knappen 3:2 (2:1)-Sieg gar zur Matchwinnerin. Nachdem die Belgierinnen eine 2:0-Führung, die Janice Cayman durch einen Doppelpack erzielte (30., 37.), durch Gegentore von Cosmina Dusa (39.) und Laura Rus (53.) aus der Hand gaben, schoss Wullaert zwei Minuten vor Abpfiff den wichtigen Siegtreffer.

Pajor wird eingewechselt

Die polnische Frauen-Nationalmannschaft testete unterdessen äußerst erfolgreich gegen Estland. Beim 6:0 (3:0)-Sieg wurde VfL-Stürmerin Ewa Pajor nach 71 Minuten eingewechselt. Agata Tarczynska kam dagegen nicht zum Einsatz. Die Treffer für die polnische Auswahl erzielten Roksana Ratajczyk (9.), Klaudia Lefeld (28.), Julia Matuschewski (45.), Patrycja Balcerzak (50., 78) und Ewelina Kamczyk (85.). Außerdem kam die Wolfsburgerin Lisa Schöppl beim Testspiel der deutschen U20 in Serbien nicht zum Einsatz. Die Mannschaft von DFB-Trainerin Maren Meinert verlor durch zwei später Tore von Miljana Ivanovic (80., 86.) mit 0:2 (0:0).

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