Wölfin Alexandra Popp kämpft für die deutsche Nationalmannschft einen Zweikampf gegen die Gegner der USA.
02.03.2018
Frauen I

DFB-Frauen verlieren knapp

Wölfinnen sind mit ihren Nationalmannschaften in verschiedene Mini-Turniere gestartet.

Wölfin Alexandra Popp kämpft für die deutsche Nationalmannschft einen Zweikampf gegen die Gegner der USA.

Im ersten Spiel des SheBelieves Cup musste sich die deutsche Frauen-Nationalmannschaft dem Gastgeber USA knapp mit 0:1 (0:1) geschlagen geben. Vor knapp 15.000 Zuschauern im kalten Ohio/Columbus durften die VfL-Spielerinnen Almuth Schult, Alexandra Popp und Babett Peter von Beginn an spielen. Die DFB-Frauen zeigten sich spielerisch als das bessere Team, gerieten allerdings in der 17. Minute in einen Konter, aus dem die US-amerikanische Spielerin Megan Rapinoe Kapital schlagen konnte und zum 0:1 traf. In der Folge konnte sich die Offensive um VfL-Stürmerin Popp keine zwingenden Torchancen erarbeiten. In der 54. musste zudem Abwehrchefin Peter mit einer Achillessehnenverletzung das Feld verlassen, für sie kam VfL-Kollegin Lena Goeßling ins Spiel. Auch wenn die DFB-Auswahl in der Schlussphase noch einmal den Druck erhöhte, reichte es am Ende nicht mehr zum Ausgleich. Anna Blässe, die fünfte Wölfin im Aufgebot, kam nicht zum Einsatz. Am Sonntag, 4. März (Anstoß um 21 Uhr), geht es für das Team von Bundestrainerin Steffi Jones dann weiter mit dem Spiel gegen England, allerdings ohne VfL-Abwehrspielerin Peter, die für den Rest des Turniers ausfällt und am Samstag nach Wolfsburg zurückreisen wird.

Keine Siege für VfL-Spielerinnen beim Zypern-Cup

Tessa Wullaert hat mit den belgischen „Red Flames“ ihr erstes Spiel beim Cyprus Women᾽s Cup mit 1:2 (0:2) gegen Tschechien verloren. Durch die Tore von Katerina Svitkova (15. Minute) und Tereza Kozarova (27.) führte die tschechische Auswahl bereits nach der ersten Halbzeit mit zwei Toren Vorsprung. In der zweiten Hälfte erzielten die Belgierinnen noch den Anschlusstreffer durch Tine De Caigny (76.), welcher allerdings nicht ausreichte. Zu dem Zeitpunkt stand Wullaert nicht mehr auf dem Feld, sie wurde nach der ersten Halbzeit ausgewechselt. Auch die Schweizerinnen um das VfL-Trio Noelle Maritz, Lara Dickenmann und Vanessa Bernauer, das übrigens durchspielte, erlebten keinen guten Start in Zypern. Durch Tore von Barbara Bonansea (4.), Valentina Bergamaschi (33.) und Cristiana Girelli (87.) unterlagen sie Italien mit 0:3 (0:2). Für Zsanett Jakabfi und die ungarische Nationalmannschaft verlief der Start ebenfalls nicht wie gewünscht. Durch einen Doppelpack von Kim Yun-mi (56., 89.) unterlag die VfL-Spielerin mit ihrem Team am Ende der nordkoreanischen Elf mit 0:2 (0:0).

Neto gewinnt mit Portugal

Besser lief es für die am Algarve Cup teilnehmenden VfL-Spielerinnen: Claudia Neto startete mit Portugal mit einem 2:1 (0:0)-Sieg in Gruppe A gegen China. Zwar geriet die portugiesische Auswahl in der zweiten Halbzeit zunächst durch Xu Yanlu in Rückstand (57.), doch bereits kurz danach erzielte Carolina Mendes den Ausgleich (60.). In der Schlussphase sorgte Carole da Silva Costa schließlich mit einem direkten Freistoß für den Siegtreffer (85.). In Gruppe C kam es mit dem Duell zwischen Dänemark und Island auch zum internen Wölfinnen-Duell zwischen Pernille Harder und Sara Gunnarsdottir, die beide über die komplette Distanz auf dem Platz standen. Nach 90 Minuten trennten sich beide Mannschaften torlos mit 0:0 und durften sich am Ende über einen Punkt freuen.

Hansen und Minde verlieren spät

Caroline Hansen und Kristine Minde mussten sich beim Algarve Cup unterdessen erst in der Nachspielzeit mit 3:4 (1:3) geschlagen geben. Mit der norwegischen Nationalmannschaft und in der Startelf stehend holten sie in Gruppe A gegen Australien einen 1:3-Pausenrückstand, der nach der von Elise Thorsnes erzielten Führung (11.) durch Treffer von Clare Polkinghorne (13.), Chloe Logarzo (24.) und Samantha Kerr (31.) zustande kam. Erneut Thorsnes (61.) und Lisa-Marie Karlseng Utland (52.) sorgten für den Ausgleich in Hälfte zwei. Als dann alles nach einer Punkteteilung aussah, erzielte Larissa Crummer in der fünften Minute der Nachspielzeit den späten Siegtreffer für Australien.

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