Die VfL Wolfsburg-Spielerinnen Lena Goeßling und Alexandra Popp bejubeln mit zwei weiteren Spielerinnen einen Treffer.
07.04.2018
Frauen I

DFB-Frauen souverän

Insgesamt acht Wölfinnen waren am Freitag und Samstag im internationalen Einsatz.

Die VfL Wolfsburg-Spielerinnen Lena Goeßling und Alexandra Popp bejubeln mit zwei weiteren Spielerinnen einen Treffer.

Zwei Siege, zwei Unentschieden: Die Bilanz der am Freitag und Samstag in den WM-Qualifikationsspielen aktiven Wölfinnen fiel unterschiedlich aus. Während die DFB-Elf im ersten Spiel unter Interimscoach Horst Hrubesch mit einem grün-weißen Quartett einen starken 4:0-Sieg gegen die Tschechische Republik einfahren konnte und Sarah Björk Gunnarsdottir mit Island 2:0 in Slowenien gewann, ließen die Polinnen mit Ewa Pajor und Tessa Wullaerts Belgierinnen wichtige Punkte liegen.

Grün-Weißes Quartett in DFB-Startelf

Im ersten Auftritt der deutschen Frauen-Nationalmannschaft nach dem Trainerwechsel von Steffi Jones zu Horst Hrubesch gelang der DFB-Elf am Samstag in Halle ein souveräner 4:0 (2:0)-Erfolg gegen die Tschechische Republik. Lea Schüler von der SGS Essen erzielte dabei alle vier Treffer (4., 31., 68., 79), mit Almuth Schult (90 Minuten Spielzeit), Anna Blässe und Lena Goeßling (jeweils 45 Minuten) sowie Alexandra Popp (75 Minuten) standen gleich vier Grün-Weiße in der Startelf. Zudem kam die gerade verpflichtete Sara Doorsoun über die volle Distanz zum Einsatz. Deutschland überholte mit zwölf Punkten aus vier Spielen damit in Gruppe 5 wieder die Isländerinnen, die einen Tag zuvor in Slowenien mit 2:0 (2:0) die Oberhand behalten hatten. Gunhildur Jonsdottir (15.) und Rakel Hönnudottir (37.) nach Vorarbeit der Wolfsburgerin Sarah Björk Gunnarsdottir, die durchspielte, sorgten für die Treffer der Gäste.

Wullaert vergibt Strafstoß

Enttäuschend verlief dagegen die Partie Polens mit der Wölfin Ewa Pajor, die über die volle Spielzeit auf dem Rasen stand, aber auch nicht die Punktverluste gegen Albanien verhindern konnte. Die Führung durch Katarzyna Daleszyk (2.) konnte Geldona Morina (74.) für den Außenseiter ausgleichen. Die Polinnen verpassten damit einen wichtigen Schritt Richtung Platz zwei der Gruppe 2 hinter den noch punktverlustfreien Schweizerinnen. In Gruppe 6 kam es zum direkten Duell zwischen den Wolfsburgerinnen Tessa Wullaert und Claudia Neto. Die favorisierten Belgierinnen mussten sich nach einer kuriosen Schlussphase mit einem 1:1-Remis gegen Portugal begnügen und damit im vierten Spiel die ersten Punktverluste hinnehmen. Tine de Caigny brachte die Gastgeberinnen erst in der Nachspielzeit in Front, doch Dolores Silva sollte praktisch im Gegenangriff per Foulelfmeter noch der Ausgleich gelingen. Die durchspielende Wullaert hätte die Red Flames nach 51 Minuten bereits selbst per Strafstoß in Führung schießen können, scheiterte aber am Pfosten. Claudia Neto wurde in Minute 84 ausgewechselt.

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