SO .  9. 12. 2018
Akademie

Deutlicher Sieg zum Abschluss des Jahres

Die U23-Wölfe gewinnen im letzten Regionalliga-Spiel 2018 mit 6:1 in Norderstedt.

Die U23-Wölfe haben sich auch in der letzten Regionalliga-Partie des Jahres keine Blöße gegeben: Am Sonntag gewann der VfL beim FC Eintracht Norderstedt deutlich mit 6:1 (1:1) und ist nun seit 19 Partien ohne Niederlage. Zu Buche stehen beeindruckende 53 Zähler, der Vorsprung auf den ersten Verfolger in der Tabelle der Regionalliga Nord, den VfB Lübeck, beträgt zwölf Punkte, wobei die Lübecker kommendes Wochenende noch ihre Nachholpartie gegen Holstein Kiel II ausstehen haben. Der VfL-Sieg in Norderstedt wurde dank der Treffer von Yannik Möker (32. Minute), Julian Justvan (66.), Daniel Hanslik (74., 88.), Marcel Stutter(77.) und einem Eigentor durch Marcus Coffie (82.) gesichert und war über die 90 Minuten gesehen auch verdient. Dabei waren die Gastgeber allerdings die gesamte zweite Halbzeit gehandicapt, nachdem ihr Spieler Mats Facklam in der 43. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Für die Eintracht traf einzig Coffie zum zwischenzeitlichen Ausgleich (36.).

Von Beginn an spielbestimmend

Beim VfL fehlten der verletzte Michele Rizzi und der gelbgesperrte Murat Saglam. Und zu allem Überfluss verletzte sich Davide Itter bereits nach 15 Minuten in Folge eines Fouls von Vico Meien und musste ausgewechselt werden. Für ihn kam Jannis Heuer in die Partie, in der die Gäste aus Wolfsburg von Beginn an spielbestimmend waren. Es dauerte aber bis zur 19. Minute, ehe der Tabellenführer erstmals richtig gefährlich wurde – Hanslik prüfte Johannes Höcker im Eintracht-Gehäuse. Nach weiteren elf Minuten kam Julian Justvan zum Abschluss, sein Versuch aus 18 Metern flog jedoch über das Tor. Die Hausherren hatten ihre erste Möglichkeit in der 31. Minute zu bieten, als Philipp Koch einen 20-Meterschuss allerdings weit über das VfL-Tor setzte. 60 Sekunden später klingelte es aber das erste Mal auf der anderen Seite: Nach einem schönen Angriff über die rechte Seite war Möker aus 18 Metern erfolgreich und erzielte mit einem Schuss ins lange Eck die Gästeführung (32.). Dem doch etwas überraschenden Ausgleich durch Coffie war eine Ecke vorausgegangen. Der Norderstedter Abwehrspieler hatte keine Probleme, aus Nahdistanz den Ball ins Tor zu köpfen (36.). Dann allerdings dezimierten sich die Hausherren zwei Minuten vor der Pause selber, als Mats Facklam wegen eines wiederholten Foulspiels vom Platz musste.

Wölfe schrauben Ergebnis in die Höhe

Nun versuchten die Gastgeber in Unterzahl, während der zweiten Hälfte so gut es ging dagegenzuhalten. Doch der Spitzenreiter aus Wolfsburg spielte weiter nach vorn. Nach guten Möglichkeiten durch Iba May (51.) und Blaz Kramer (58.) war es Justvan, der nach 66 Minuten die erneute Gästeführung herbeiführte. Sein Schuss landete abgefälscht im Eintracht-Kasten (66.). Zwei Minuten später zielte Kramer aus kurzer Distanz knapp neben den Pfosten. Einzig Büyükdemir konnte für die Gastgeber nach 73 Minuten mal ein offensives Ausrufezeichen setzen. Nur 60 Sekunden später lag der Ball nach einem schönen Hanslik-Kopfball, die Flanke kam von Heuer, erneut im Eintracht-Tor. Mit dem 3:1 waren die Messen endgültig gelesen (74.). Der eingewechselte Stutter(77.), ein Eigentor von Coffie (82.) und erneut Hanslik (88.) sorgten am Ende für ganz klare Verhältnisse und schraubten das Ergebnis in die Höhe.

„Mit dem Ergebnis hochzufrieden“

VfL-Coach Rüdiger Ziehl: Ich bin mit dem Ergebnis natürlich hochzufrieden, auch wenn unser Sieg am Ende sicherlich etwas zu hoch ausgefallen ist. Wir hatten zwar schon zu Beginn der Partie viel Ballbesitz, haben aber zunächst nicht zielstrebig genug nach vorne gespielt. Da hatte Norderstedt auch seine Möglichkeiten. Dann gehen wir in Führung, müssen aber schnell, als wir bei einer Ecke nicht gut verteidigt haben, den Ausgleich hinnehmen. Natürlich hat uns in der Folge der Platzverweis gutgetan. Nach dem 2:1 war Norderstedt gefordert, noch mehr zu investieren, um vielleicht doch zu einem Punkt zu kommen. Das wiederum brachte uns noch mehr Räume. Zum Ende hin war dann quasi jeder unserer Angriffe gefährlich und wir kamen zu vier weiteren Treffern. Der gesamten Mannschaft gilt ein Kompliment, da sie es geschafft hat, nach keiner einfachen Vorbereitungswoche wieder den Schalter rechtzeitig umzulegen.

FC Eintracht Norderstedt: Höcker – Brown, Coffie, Mohr, Marxen – Brisevac, Meien (72. Kummerfeld), Koch, Büyükdemir -Facklam, Von Knebel.

VfL Wolfsburg U23: Menzel – Klamt, Ziegele, Franke – D. Itter (15. Heuer), Justvan, May, Möker (81. Stach), G.-L. Itter– Hanslik, Kramer (72. Stutter).

Tore: 0:1 Möker (32.), 1:1 Coffie (36.), 1:2 Justvan (66.), 1:3 Hanslik (74.), 1:4 Stutter (77.), 1:5 Coffie 82./ET), 1:6 Hanslik (88.)

Gelbe Karten: Meien, Büyükdemir, Coffie / Menzel

Gelb-Rot: Facklam (43./Norderstedt)

Schiedsrichter: Patrick Mewes

Zuschauer: 250 am Sonntagnachmittag im Edmund-Plambeck-Stadion Norderstedt

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