Die U23-Mannschaft des VfL Wolfsburg jubelt über das erzielte Tor.
03.11.2019
Akademie

Deutlicher Pflichtsieg

U23 der Wölfe beendet die Regionalliga-Hinrunde mit einem 5:0-Heimerfolg über den HSC Hannover.

Die U23-Mannschaft des VfL Wolfsburg jubelt über das erzielte Tor.

Die Zweitvertretung des VfL Wolfsburg hat im Heimspiel gegen das Tabellenschlusslicht nichts anbrennen lassen. Gegen den HSC Hannover setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Rüdiger Ziehl am Sonntagmittag klar mit 5:0 (2:0) durch. Gleich dreimal Omar Marmoush (36./71./90.) sowie Julian Justvan (39.) und Yannik Möker (73.) markierten vor 235 Zuschauern im AOK Stadion die grün-weißen Treffer. Tabellarisch konnte der Meister, der für den Moment damit an Spitzenreiter Lübeck vorbeizog, die erste Saisonhälfte dadurch mit 38 Punkten beenden. Das nächste Mal im Einsatz ist der VfL bereits wieder am kommenden Samstag, 9. November (Anstoß um 13 Uhr), wenn mit einem Heimspiel gegen Weiche Flensburg die Rückrunde startet.  

Drei Umstellungen

Aus dem Quintett, das er zuletzt hatte ersetzen müssen, stand Ziehl zumindest ein Mann wieder zur Verfügung: John Iredale, mit neun Saisontreffern aktuell zweiterfolgreichster Schütze im Kader, saß bei Anpfiff auf der Einwechselbank. Insgesamt tauschte der Coach gegenüber dem späten Dreier beim TSV Havelse auf drei Positionen. Neu dabei waren neben Keeper Lino Kasten auch die Profi-Kräfte Ismail Azzaoui und Elvis Rexhbecaj.

Abgebrühter Doppelschlag

So früh am Tag wie in dieser Partie waren die Wölfe in der laufenden Spielzeit noch nie angetreten. Etwas wacher, als das Leder ab 12 Uhr im AOK Stadion rollte, wirkte anfangs aber der Gegner, der sich mit einigen frechen Vorstößen direkt zwei Ecken erspielte. Ab Mitte des Durchgangs bekam der Meister das Spiel dann besser unter Kontrolle. Einer Doppelchance durch Justvan, der aus 18 Metern knapp verzog (19.), sowie den am langen Pfosten um eine Stiefelspitze zu spät heranrauschenden Luca Horn (20.), hätte durchaus das 1:0 entspringen können. Auch der Gast aber wusste Grün-Weiß weiterhin zu beschäftigen und musste sich ärgern, als er erst einen Konter knapp in den Sand setzte, um dann im direkten Gegenangriff selbst das Tor zu kassieren. Mit einem Schlenzer ins lange Eck brachte Marmoush die Wölfe in Front (36.). Doch nicht nur das: Wenig später stand auch noch Justvan goldrichtig und legte nach einer Maßflanke Tim Sierslebens per Kopf das 2:0 nach (39.). Eine solch komfortable Pausenführung hatte sich lange Zeit nicht angebahnt. 

Der Nachwuchsspieler des VfL Wolfsburg Julian Justvan schießt den Ball ins Tor, der Torwart versucht den Ball abzuwehren.

Am Ende doch noch deutlich

Auch im zweiten Abschnitt präsentierte sich Hannover zunächst nicht wie ein Schlusslicht, sondern spielte weiter unbekümmert nach vorn. Die individuell höhere Qualität, speziell in den Offensivaktionen, zeigte sich beim VfL gleichwohl immer mehr. So konnten schon Marmoush (48.) und Horn (55.) den Vorsprung erhöhen, erst recht aber Mamoudou Karamoko (58.) sowie zwei Minuten später wieder Marmoush, die jeweils im Eins-gegen-Eins gegen den später verletzt ausgewechselten Sascha Algermissen den Kürzeren zogen. Dass in dieser Phase aus dem Arbeits- gar noch ein Kantersieg wurde, kam nicht mehr überraschend. Denn im gleichen Maße, wie die Wölfe, die das Eckballverhältnis exemplarisch noch in ein 11:5 umbogen, aufs Gaspedal drückten, baute der HSC ab. Flach ins äußerste Eck schoss aus spitzem Winkel erneut Marmoush zum 3:0 ein (71.). Zwei Minuten später war es Möker, der mit einer halbhohen Flanke bedient wurde und aus zentraler Position das 4:0 schoss. Von etlichen weiteren Chancen nutzte abermals Marmoush dann noch die beste und sorgte mit einem weiteren unparierbaren Flachschuss für das 5:0-Endresultat (90.).

„Standesgemäßer Sieg“

Rüdiger Ziehl: Im ersten Durchgang waren wir etwas behäbig und haben durch unsere Trägheit den Gegner ins Spiel kommen lassen. Auch wenn wir zur Pause mit 2:0 vorn lagen, hat es nicht so gut ausgesehen. Die Ansage, ein höheres Tempo aufzuziehen, hat die Mannschaft dann umgesetzt und sich nach dem Wechsel dadurch eine Vielzahl an Chancen erspielt. Wir hätten das Ergebnis auch noch weiter ausbauen können. Am Ende stand aber ein standesgemäßer Sieg, der noch deutlicher aufgrund der ersten Halbzeit nicht hätte ausfallen dürfen.

VfL Wolfsburg: Kasten – Heuer, Edwards, Siersleben – Rexhbecaj – Justvan, Möker (74. Itter), Azzaoui (77. May), Horn – Karamoko (64. Herrmann), Marmoush

HSC Hannover: Algermissen (66. Geerts) – Karamac, Stephane, Batbay, Kleinert – Bartels, Lambach, Kiene, Öney – Masur (54. Kasumovic), Darwish (74. Gkegkprifti)

Gelbe Karten: – / –

Tore: 1:0 Marmoush (36.), 2:0 Justvan (39.), 3:0 Marmoush (71.), 4:0 Möker (73.), 5:0 Marmoush (90.) 

Zuschauer: 235 am Sonntagmittag im AOK Stadion

Schiedsrichter: Adrian Höhns (Dassendorf)

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