Die Jungwölfe jubeln.
28.10.2017
Akademie

Deutliche Heimerfolge für VfL-Nachwuchs

U19 siegt 6:1, U17 mit 4:0.

Die Jungwölfe jubeln.

Die U19 der Wölfe hat die zuletzt schwache Leistung gegen St. Pauli vergessen gemacht und am Samstag den Chemnitzer FC deutlich mit 6:1 (4:1) besiegt. Vor 194 Zuschauern im AOK Stadion markierten Jesaja Herrmann, Richmond Tachie und Abdallah El-Haibi jeweils zwei Tore. Der Chemnitzer Treffer entsprang einem Eigentor. Durch den sechsten Saisonsieg haben sich die Wölfe in der Tabelle auf 18 Punkte verbessert, die Gäste aus Chemnitz verbleiben bei vier Zählern. Kommenden Samstag, 4. November, steht für die U19 ein Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück auf dem Programm (Anstoß 11 Uhr).

Die Partie gegen Chemnitz begann mit dem Eigentor von Davide Itter bereits nach fünf Minuten, dessen unglückliche Kopfballrückgabe im Netz landete. Doch der VfL zeigte sich davon nur wenig beeindruckt und spielte in der Folge druckvoll nach vorn. Jesaja Herrmann war es dann in der 13. Minute vorbehalten, den Gleichstand herzustellen. Spätestens mit dem 2:1 durch Richmond Tachie (21.) war klar, in welche Richtung die Partie laufen würde. Chemnitz zeigte in den 90 Minuten recht wenig Gegenwehr, so dass die Hausherren noch vor der Pause mit einem Doppelschlag von Abdallah El-Haibi (26., 31.) auf 4:1 davonzogen. Nach dem Wechsel erhöhte Jesaja Herrmann mit einem Freistoß, der an Freund und Feind vorbeiflog, auf 5:1 (48.). Die Grün-Weißen hatten das Spiel im Griff und gestattete den Gästen aus Sachsen nur eine Torchance nach 68 Minuten. Quasi mit dem Schlusspfiff gelang Tachie dann ebenfalls noch sein zweiter Treffer (90.).

VfL-Coach Thomas Reis: „Wenn du durch ein kurioses Eigentor in Rückstand gerätst und dann im Spiel nach vorn weiter machst, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich der Erfolg einstellt. So war es auch heute bei uns. Ich hatte nie das Gefühl, dass irgendetwas schief gehen könnte, da meine Mannschaft sehr präsent war. Zudem hat mir gefallen, dass sie eine tolle Reaktion auf das St. Pauli-Spiel gezeigt hat. Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung.“

VfL Wolfsburg U19: Tasche (46. Brandt) – Davide Itter, Nick Otto, Miler D’Oliveira, Goransch (69. Nazaré Vaz) – Polat, El-Haibi – Tachie, Yari Otto, Yeboah Zamora (57. Siersleben) – Herrmann (57. Cham)

U17 schlägt Eimsbütteler TV mit 4:0 (1:0)

Auch die U17 war am Samstag vor heimischem Publikum erfolgreich und schlug im Porschestadion den Eimsbütteler TV verdient mit 4:0 (1:0). Damit ist die Mannschaft von Trainer Steffen Brauer seit neun Spielen ungeschlagen und hat sich in der Spitzengruppe der B-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost festgesetzt. Für den VfL trafen gegen die Hamburger Ivan Sarcevic, Ole Pohlmann, Lenn Jastremski und Tom Kaspar Berger. Weiter in der Liga geht es für die U17-Wölfe am kommenden Samstag, 4. November, mit der Auswärtspartie beim SV Werder Bremen (Anpfiff 13 Uhr).

Frühzeitig ging der VfL Wolfsburg in Führung. Im Anschluss an einen Freistoß verlängerte Fynn Kleeschätzky den Ball zu Ivan Sarcevic, der zum 1:0 traf (4.). Die Gastgeber hatten bereits vor der Pause mehr vom Spiel, doch die drei restlichen Tore sollten dann allesamt nach dem Wechsel fallen. In der 45. Minute drang Max Brandt in den Strafraum der Gäste ein und wurde regelwidrig gestoppt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Ole Pohlmann sicher. Zwölf Minuten später leistete Tom Kaspar Berger die gute Vorarbeit für Lenn Jastremski, der bei seinem Comeback gleich traf (57.). Berger war es dann selbst, der den 4:0-Endstand mit einem platzierten Fernschuss herstellte (59.).

VfL-Trainer Steffen Brauer: „In der ersten Halbzeit hat es noch nicht ganz so gepasst, wie ich mir das vorgestellt habe, in der zweiten lief es dann viel besser. Dabei haben wir hinten heraus noch einiges an Chancen liegengelassen. Nun freuen wir uns auf das Spitzenspiel in Bremen kommende Woche. Sehr gefreut habe ich mich heute über die beiden Rückkehrer Lenn Jastremski und Tom Kaspar Berger, die verletzungsbedingt lange gefehlt hatten. Sie waren gleich erfolgreich und haben sich damit für ihren Aufwand belohnt.“

VfL Wolfsburg U17: Mellack – Kölle, Saul (41. Berger), Kinitz, Kleeschätzky – Sarcevic, Messeguem (71. Meister) – Pohlmann, Brandt, Sommer (57. Degirmenci) – Jastremski (57. Balde Djalo)

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