30.01.2021
Männer

„Der Schlüssel ist der Teamgeist“

VfL-Linksverteidiger Paulo Otavio im Kurz-Interview der aktuellen „Unter Wölfen kompakt“-Ausgabe zum Freiburg-Heimspiel.

Sieben Mal in Folge stand Paulo Otavio zuletzt in der Wölfe-Startelf – und wusste dabei als Linksverteidiger zu überzeugen. Beim jüngsten 1:0-Auswärtssieg in Leverkusen wurde der Brasilianer sogar erstmals in die „Kicker-Elf des Tages“ gewählt. In der aktuellen „Unter Wölfen kompakt“ -Ausgabe zum Heimspiel gegen den SC Freiburg spricht Otavio unter anderem über den Sieg bei Bayer, die besonderen Herausforderungen auf der defensiven Außenbahn und natürlich über den kommenden Gegner Freiburg.

Paulo Otavio, mit dem 1:0-Auswärtserfolg in Leverkusen habt ihr ein weiteres starkes Zeichen gesetzt - dieses Mal auch gegen eines der Spitzenteams der Liga. Als Tabellenvierter liegt ihr derzeit sogar auf einem Champions-League-Platz. Was war der Schlüssel zum Sieg und wie wichtig war dieser für euch?

Paulo Otavio: Dieser Sieg war sehr wichtig für uns, weil er uns noch mehr Selbstvertrauen gibt. Wenn du gegen einen direkten Konkurrenten gewinnst, gibt dir das noch mehr Zuversicht. Der Schlüssel für uns war unser Teamgeist: Wir standen sehr eng und kompakt und sind mehr gelaufen als der Gegner. Es ist einfach geil, wenn du Freunde auf dem Platz hast und weißt, dass du einen Fehler machen kannst, weil dein Mitspieler dir hilft. Du weißt, du kannst nach vorne laufen – und dein Kollege unterstützt dich und hält dir den Rücken frei.

Auch für dich persönlich verlief das Spiel bei Bayer sehr erfreulich. Du gehörtest zum siebten Mal in Folge zur Startelf und als Linksverteidiger zu den stärksten Wölfen. Das wurde – wie auch bei Kevin Mbabu auf der anderen Seite – mit der erstmaligen Nominierung in die „Kicker-Elf des Tages“ belohnt. War es dein bislang bestes Spiel in Grün-Weiß?

Paulo Otavio: Dieses Spiel war schon ein besonderes für mich. Ich habe inklusive Pokal jetzt sieben Mal von Beginn an gespielt und dadurch meinen Rhythmus gefunden und auch ein bisschen mehr Selbstvertrauen aufgebaut – mit und gegen den Ball. Ich weiß genau, wie ich mich zu positionieren habe innerhalb der Mannschaft und gegenüber meinem Nebenmann Jay Brooks, der mir sehr hilft dabei. Ich freue mich wirklich sehr, in der „Kicker-Elf des Tages“ zu stehen, auch wenn es für mich auch eine Überraschung war, weil man als Außenverteidiger dafür meist ein Tor schießen oder einen Assist geben muss. Ich hoffe jetzt, auf diesem Niveau zu bleiben, um der Mannschaft zu helfen und sie noch stärker zu machen.

Gerade gute Linksverteidiger sind ein rares Gut. Was ist die besondere Herausforderung an dieser Position?

Paulo Otavio:
Ich glaube, beide Außenverteidigerpositionen leiden darunter, dass viele junge Spieler Stürmer sein wollen. Auch wegen des Status`. Als Stürmer ist es etwas einfacher, im Rampenlicht zu stehen. Zudem sind die taktischen Herausforderungen auf der defensiven Außenbahn groß. Für mich war das besonders schwer, denn ich war in der Akademie in Brasilien bei meinem ersten Verein auch Stürmer. Aber ich habe damals gesehen, dass es fünf Stürmer und vier Zehner gab – und nur einen linken Verteidiger. Ich habe dann gesagt: Okay, ich bin Linksfuß und probiere es erstmal links hinten. Da gibt es ein bisschen weniger Konkurrenz.

Das komplette Interview gibt es in der E-Paper-Ausgabe des aktuellen „Unter Wölfen kompakt“.

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