Nach dem 2:2-Unentschieden im Play-off-Hinspiel in der UEFA Women’s Champions League gegen Juventus FC richten die Frauen des VfL Wolfsburg den Fokus nun wieder auf die Google Pixel Frauen-Bundesliga: Am kommenden Sonntag, 15. Februar (Anstoß um 14 Uhr, live auf MagentaSport und DAZN), treffen die Wölfinnen im AOK Stadion auf die SGS Essen.
Tore garantiert
Für die Wölfinnen geht es nun Schlag auf Schlag: Innerhalb von elf Tagen stehen vier richtungsweisende Partien auf dem Programm. Den Auftakt machte am Donnerstag das Play-off-Hinspiel in der UEFA Women's Champions League gegen Juventus FC. Dank eines Traumtors von Sarai Linder in der Schlusssekunde sicherten sich die Grün-Weißen ein 2:2-Unentschieden – eine Ausgangslage, die für das Rückspiel in Turin alle Möglichkeiten offen lässt. Bevor es jedoch auf internationaler Bühne um den Einzug ins Viertelfinale geht, richtet sich der Fokus wieder auf die Bundesliga. Trotz zweier Spiele weniger rangieren die Niedersächsinnen auf Tabellenplatz zwei – mit der Chance, bereits nach 16 Spieltagen die 40-Punkte-Marke zu knacken. Mit Blick auf das Duell gegen die SGS Essen sprechen die jüngsten Erinnerungen klar für den VfL: Das Hinspiel am fünften Spieltag entschieden die Wölfinnen mit einem deutlichen 8:0 für sich. Auch im AOK Stadion präsentierten sich die Grün-Weißen in den vergangenen zwei Jahren torhungrig – in wettbewerbsübergreifend drei Heimspielen gegen Essen erzielten sie nie weniger als fünf Treffer. Am Sonntag bietet sich nun die Gelegenheit, nicht nur wichtige Punkte einzufahren, sondern auch Selbstvertrauen für das anstehende Rückspiel in Turin zu sammeln.
Abstiegssorgen in Essen
Für die SGS Essen läuft die bisherige Saison eher durchwachsen. Zwar haben sich die Lila-Weißen im DFB-Pokal bis ins Viertelfinale gespielt, wo sie auf den SV Werder Bremen treffen. In der Liga stehen sie jedoch nur knapp über dem Strich auf Tabellenplatz zwölf – punktgleich mit dem Hamburger SV, aber mit einem minimal besseren Torverhältnis. Auch der FC Carl Zeiss Jena hat noch ein Spiel weniger und könnte die Situation für Essen weiter verschärfen. Am letzten Spieltag sorgte die SGS allerdings für eine kleine Überraschung und entführte durch ein 0:0-Unentschieden beim 1. FC Köln einen Punkt aus der Domstadt. Es war der erste Teilerfolg für die neue Trainerin Heleen Jaques, die seit dem 1. Januar das Sagen hat. Darüber hinaus kommt es zu einem Wiedersehen mit zwei Ex-Wölfinnen: Paula Flach und Natasha Kowalski trugen einst das grün-weiße Trikot.



