30.04.2019
Frauen

Der Countdown läuft

VfL-Frauen bereiten sich auf das DFB-Pokalfinale gegen den SC Freiburg vor.

Die VfL-Frauen starten in die entscheidende Phase ihrer Titelmission: Am 1. Mai (Anstoß 17.15 Uhr/live in der ARD) steigt im Kölner RheinEnergieSTADION das DFB-Pokalfinale gegen den SC Freiburg. Während die Gäste aus dem Breisgau zum ersten Mal Endspiel-Luft am Rhein schnuppern, stehen die Wölfinnen zum fünften Mal in Folge im Finale. Für Grün-Weiß wäre es der sechste Titel, mehr hat nur der 1. FFC Frankfurt gewonnen. Köln ist bereits zum zehnten Mal Schauplatz des größten nationalen Events im Vereinsfrauenfußball und einmal mehr wird es rund um die Arena des 1. FC Köln ein buntes Rahmenprogramm geben. Im Vorverkauf wurden rund 14.000 Tickets abgesetzt.

Steinmeier übergibt Pokal

Bereits am Montagabend ist der Tross des VfL Wolfsburg in der Domstadt angekommen, richtig ernst wurde es dann am Dienstag: Um 15.30 Uhr stand das Abschlusstraining im RheinEnergieSTADION auf dem Programm, zuvor stellten sich VfL-Cheftrainer Stephan Lerch und Kapitänin Nilla Fischer auf der offiziellen Pressekonferenz den Fragen der anwesenden Journalisten. Für Fischer ist es das drittletzte Spiel im VfL-Trikot sowie das letzte Endspiel in Grün-Weiß. Im Gegensatz zu den letzten Endspiel-Jahren kann Lerch diesmal auf einen (fast) vollständigen Kader zurückgreifen: Bis auf Lara Dickenmann haben sich alle Wölfinnen einsatzbereit gemeldet. Der Final-Tag beginnt um 11 Uhr mit einer Aktivierung im Kölner Südstadion, gegen 15.15 Uhr setzt sich der VfL-Teambus dann in Richtung Stadion in Bewegung. Der neue – oder alte – DFB-Pokalsieger – wird dann zu bester TV-Zeit vor der Tagesschau geehrt: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier übergibt den Pokal an die Spielführerin des Gewinnerteams. Zurück nach Wolfsburg geht`s für die Wölfinnen dann am Donnerstag – nach Möglichkeit mit einer silbernen Trophäe im Gepäck. Und dann steht bereits Teil zwei der Titelmission an: Am Sonntag, 5. Mai (Anstoß 14 Uhr/live auf Magenta Sport) gastieren die VfL-Frauen bei der TSG 1899 Hoffenheim.  

 

Die Kapitänin der VfL Wolfsburg Frauenmannschaft Nilla Fischer und der VfL Wolfsburg Trainer Stephan Lerch geben eine Pressekonferenz.

„Wir sind immer hungrig“          

Nach dem Abschlusstraining im RheinEnergieSTADION sprach VfL-Cheftrainer Lerch über…

…den Austragungsort: Es ist immer etwas ganz Besonderes, nach Köln zu kommen. Toll, dass die Frauen ihren eigenen Final-Standort haben, denn so stehen die beteiligten Mannschaften – anders als früher in Berlin – im Mittelpunkt. In der ganzen Stadt sieht man Plakate, das Spiel ist Gesprächsthema.

…die Favoritenrolle: Wir haben uns diese Position durch unsere Erfolge der letzten Jahre erarbeitet und es ist ja auch unser eigener Anspruch, gegen den SC Freiburg erneut den DFB-Pokal zu gewinnen. Es kann ein Vorteil sein, dass wir Endspielerfahrung haben und die Favoritenrolle aus der Liga kennen. Letztlich spielt das in einem Finale aber eher eine untergeordnete Rolle. In solchen Spielen kann alles passieren!

…das fünfte Pokalfinale in Folge: Es ist nicht selbstverständlich, dass wir wieder in Köln sind. Wir sind immer hungrig und heiß auf weitere Titel. Klar haben wir viele Spielerinnen, die solche Partien kennen und mit solchen Situationen umgehen können. Das heißt aber nicht, dass wir kein Kribbeln im Bauch mehr haben. Die Sinne sind geschärft und jede Spielerin freut sich auf dieses Spiel.

…den Gegner: Der SC Freiburg ist der Underdog, der einfach drauflos spielen kann – und aus dieser Ausgangsposition wollen sie sicher das Beste machen. Auch wenn die Freiburgerinnen gerade viele Verletzte haben, verfügen sie immer noch über eine gute Qualität im Kader. Allerdings werden wir uns in erster Linie auf unser eigenes Spiel konzentrieren.

…den Ausfall von Merle Frohms: Es ist grundsätzlich für jede Spielerin schade, die bei einem solchen Highlight nicht dabei sein kann. Dies gilt natürlich erst recht für Merle, die mit dem VfL Wolfsburg in den letzten Jahren immer in Köln dabei war und nun gute Chancen gehabt hätte, zu spielen. Das ist bitter und das tut mir leid. 

Wölfe TV: Der Vorbericht zum Finale


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