Sara Gunnarsdottir und Pia Wolter klatschen sich ab.
05.06.2020
Frauen

Den Vorsprung ausbauen

Im zweiten Heimspiel nach dem Re-Start treffen die VfL-Frauen auf den 1. FFC Frankfurt.

Sara Gunnarsdottir und Pia Wolter klatschen sich ab.

Die erste englische Woche nach dem Re-Start schließen die Frauen des VfL Wolfsburg mit einem Heimspiel ab: Am kommenden Samstag, 6. Juni (Anstoß um 13 Uhr/live auf Magenta Sport), trifft der Tabellenführer der FLYERALARM Frauen-Bundesliga auf den viertplatzierten 1. FFC Frankfurt. Mit einem Sieg könnten die Wölfinnen ihren Acht-Punkte-Vorsprung auf Verfolger FC Bayern München, der erst am Sonntag in Potsdam spielt, vorübergehend ausbauen. Bereits in der kommenden Woche geht’s dann im DFB-Pokal um den Final-Einzug: Am Mittwoch, 10. Juni (Anstoß um 14 Uhr), gastiert der Titelverteidiger bei Zweitligist DSC Arminia Bielefeld.

„Frankfurt will Fußball spielen“

Die ersten beiden Pflichtaufgaben nach dem Re-Start liefen aus Sicht der VfL-Frauen nach einem bekannten Muster ab: Sowohl beim 4:0-Erfolg gegen den 1. FC Köln als auch beim 3:0-Auswärtssieg gegen den FSV Gütersloh 2009 im DFB-Pokal-Viertelfinale sahen sich die Grün-Weißen äußerst defensiv orientierten Gegnern gegenüber. Wer möchte gegen die mit Abstand erfolgreichste Offensive der Liga schon ins offene Messer laufen? Auch der 1. FFC Frankfurt dürfte in erster Linie auf Kompaktheit bedacht sein. Dennoch erwartet VfL-Cheftrainer Stephan Lerch fürs dritte Spiel innerhalb von neun Tagen ein anderes Grundmuster: „Der FFC ist vom Potenzial her der bislang stärkste Gegner nach dem Wiederbeginn. Ich glaube, dass wir anders gefordert werden.“ Der Coach wünscht sich, dass der Tabellenvierte mutiger agiert als Köln und Gütersloh. Und dieser Wunsch ist nicht unbegründet: „Die Frankfurterinnen haben eine gute Qualität in der Offensive, sie wollen auch Fußball spielen.“ Und wenn nicht? „Dann nehmen wir die Herausforderung auch an“, so Lerch pragmatisch.

Letztes Gastspiel des FFC

Für den 1. FFC Frankfurt wird es das letzte Wolfsburg-Gastspiel der Vereinsgeschichte sein: Der 1998 aus der SG Praunheim hervorgegangene Klub wird zur neuen Saison als Frauen-Abteilung von Eintracht Frankfurt an den Start gehen. „Der FFC hat den Frauenfußball in Deutschland über viele Jahre geprägt“, weiß Lerch, der die bevorstehende Fusion in erster Linie positiv bewertet: „Für Frankfurt und den Frauenfußball bietet dieser Schritt eine große Chance.“ In der aktuellen Saison hat sich der formstarke FFC – auch dank zuletzt vier Siegen in Folge – bis ins obere Tabellendrittel vorgearbeitet. Das Hinspiel am Main konnten die Wölfinnen mit 3:0 für sich entscheiden.

Trainer Stephan Lerch gibt beim Training Anweisungen.

Weiter ohne Drei

Die Kadersituation bei den VfL-Frauen stellt sich unverändert dar: Neben Madelen Janogy (private Gründe) stehen auch Sara Doorsoun (Knieprobleme) und Felicitas Rauch (muskuläre Probleme) nicht zur Verfügung. Doorsoun stehe laut Lerch aber „in den Startlöchern“, sodass ein Comeback in der nächsten Woche nach aktuellem Stand möglich erscheint.

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