Ewa Pajor im Dribbling während des Hinspiels gegen Hoffenheim.
13.02.2020
Frauen

Den Vorsprung ausbauen

Die VfL-Frauen wollen Verfolger TSG 1899 Hoffenheim mit einem Sieg distanzieren.

Ewa Pajor im Dribbling während des Hinspiels gegen Hoffenheim.

Die Frauen des VfL Wolfsburg sind gleich zum Start in die zweite Saisonhälfte maximal gefordert: Im Spitzenspiel der FLYERALARM Frauen-Bundesliga tritt der Tabellenführer am Freitag, 14. Februar (Anstoß 19.15 Uhr/live auf Eurosport und Magenta Sport), bei Verfolger TSG 1899 Hoffenheim an. Die Gastgeberinnen haben als Zweitplatzierter nur drei Zähler Rückstand auf die bislang noch ungeschlagenen Wölfinnen. Ihre einzige Saisonniederlage kassierte die TSG im Hinspiel, das Grün-Weiß mit 3:0 für sich entscheiden konnte. Die Verantwortlichen der TSG 1899 Hoffenheim erwarten für das Highlight im Dietmar-Hopp-Stadion eine Saison-Rekordkulisse: Bis zu 2.000 Zuschauer dürften für eine stimmungsvolle Kulisse im Kraichgau sorgen.

TSG mit offensiver Grundausrichtung

Im letzten Spiel vor der Winterpause, dem 4:0 gegen den MSV Duisburg, mussten sich die VfL-Frauen zeitweise durch eine gegnerische Sechserkette kombinieren, um in Tornähe zu kommen. Für die erste Partie im neuen Jahr ist dies nicht zu befürchten. Ganz im Gegenteil: Die TSG 1899 Hoffenheim zählt zu jenen Teams der Liga, die sich eine offensive Grundausrichtung auf die Fahne geschrieben haben – und diese auch konsequent durchziehen. „Sie werden frei aufspielen und uns beim Spielaufbau früh anlaufen“, glaubt VfL-Cheftrainer Stephan Lerch. Dass Hoffenheim und nicht etwa der FC Bayern München nach mehr als der ersten Hälfte der Saison ärgster Verfolger ist, sei durchaus bemerkenswert: „Dass sie in der Lage sind, eine gute Hinrunde zu spielen, wussten wir schon“, so Lerch. „Aber mit welcher Konstanz sie es bislang auf den Platz gebracht haben, war nicht vorherzusehen.“ 

VfL Wolfsburg-Trainer STephan Lerch klatscht am Spielfeldrand in die Hände.

„Keine Vorentscheidung“

In der letzten Saison gab es zum Start ins neue Kalenderjahr eine ähnliche Konstellation: Seinerzeit unterlagen die Wölfinnen beim zweitplatzierten FC Bayern München, der damit in der Tabelle gleichziehen konnte. Klar, dass das Pendel diesmal in die andere Richtung ausschlagen soll. Von einer möglichen Vorentscheidung will der Coach allerdings selbst im Erfolgsfall nichts wissen: „Wenn alles gut läuft, haben wir gerade im Frühjahr viele englische Wochen mit einer hohen Gesamtbelastung“, blickt Lerch voraus. „Daher wäre es einfach wichtig, unseren Vorsprung mit einem Sieg in Hoffenheim auszubauen. Genau das ist unsere Zielsetzung!“ Bei aller Freude, gleich mit einem „Kracher“ in die zweite Saisonhälfte zu starten – beendet sei die Vorbereitungsphase mit dem Top-Spiel noch nicht: „Wir werden sicher noch bis zur nächsten Abstellungsphase im März brauchen, bis wir wieder voll im Rhythmus sind“, betont Lerch.

Nur Gunnarsdottir fehlt

Verzichten muss der Coach allein auf Sara Gunnarsdottir, der weiterhin Knieprobleme zu schaffen machen. Die Isländerin ist zumindest teilweise ins Mannschaftstraining zurückgekehrt – ein Einsatz in Hoffenheim käme allerdings noch zu früh.

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