Die Spielerinnen des VfL Wolfsburg jubeln nach einem Tor.
20.04.2019
Frauen

Dem Verfolger enteilen

Die VfL-Frauen wollen die Tabellenführung mit einem Sieg gegen den MSV Duisburg ausbauen.

Die Spielerinnen des VfL Wolfsburg jubeln nach einem Tor.

Zwei Heimspiele innerhalb von sieben Tagen stehen für die VfL-Frauen in diesem Monat noch auf dem Programm – und mit der Maximalausbeute würde der aktuelle Deutsche Meister der erfolgreichen Titelverteidigung ein gutes Stück näherkommen: Am Ostermontag, 22. April (Anstoß 13 Uhr/live auf Sport1, Magenta Sport und DFB-TV) gibt zunächst der Tabellenneunte MSV Duisburg seine Visitenkarte im AOK Stadion ab. Mit einem Dreier könnten die Wölfinnen die Tabellenführung in der Allianz Frauen-Bundesliga auf vier Punkte ausbauen. Das Hinspiel am Rheindeich gewann der VfL mit 2:1 – der Gegentreffer war der erste der Saison 2018/19. 

VfL nun mit „Joker“

Zu keinem Zeitpunkt war der VfL Wolfsburg in der laufenden Spielzeit auf Ergebnisse von Konkurrenten angewiesen, entsprechend lag der Fokus allein auf den eigenen Leistungen. Dass der FC Bayern München nach dem 2:2 gegen die SGS Essen nun auch beim SC Sand nicht über ein 1:1 hinauskam, nahm man im Lager der Grün-Weißen zumindest wohlwollend zur Kenntnis. Aus dem Kopf-an-Kopf-Rennen ist wieder ein Duell „Jäger gegen Gejagten“ geworden, so wie es während der ersten Saisonhälfte der Fall war. „Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass der FC Bayern München alle seine restlichen Spiele gewinnt“, gab VfL-Trainer Stephan Lerch zu. Dies tat er nicht – und so verfüge man nun über einen „Joker“, den man am liebsten aber nicht einsetzen wolle. Sprich: Selbst eine Niederlage könnten sich die Wölfinnen in den restlichen Partien erlauben.

Gegner hat einen Plan

Der MSV Duisburg sei ein Team, das „sehr diszipliniert gegen den Ball arbeitet“, so der Coach. Seit dem Trainerwechsel in der letzten Saison – Thomas Gerstner übernahm von Christian Franz-Pohlmann – wirke das Team generell gefestigter. „Sie holen aus ihren Möglichkeiten sehr viel raus, haben einen guten Plan“, findet Lerch, der am Ostermontag auf einen fast kompletten Kader zurückgreifen kann. Einzig Lara Dickenmann steht nicht zur Verfügung, allerdings trainiert auch die Schweizerin nach ihrem Kreuzbandriss schon wieder mit dem Ball – individuell, versteht sich. In der laufenden Saison ist ein Comeback kein Thema, aber zum Trainingsauftakt 2019/20 will Dickenmann wieder angreifen.

Burmeister im VfL-Boot     

Im Anschluss an das Bundesliga-Heimspiel der Frauen gegen Duisburg und vor dem Wölfe-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt in der Volkswagen Arena (Anstoß 20.30 Uhr) gibt es noch ein weiteres Highlight: Nur wenige Meter vom AOK Stadion entfernt startet gegen 15.30 Uhr ein Drachenbootrennen, bei dem der VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt um den Sieg paddeln werden. Im grün-weißen Boot sitzen u.a. Pierre Littbarski und Wölfinnen-Torfrau Jana Burmeister. Vom Ufer des Allersees kann das Rennen beobachtet werden. 

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