Studenten des VfL Campus beim Lernen in der Volkswagen Arena.
MO . 12.  JUN . 2017
Campus Blog

Daumen hoch für Hausarbeiten

Studenten des VfL Campus beim Lernen in der Volkswagen Arena.

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

es wird wärmer und die Sommertage kommen immer näher. Nichtsdestotrotz geht die Uni am VfL Campus weiter – was auch gut ist!

Ich würde euch dieses Mal gerne nicht so viel über das Präsenzwochenende erzählen, da mittlerweile jeder, der unseren Blog verfolgt, weiß, wie ereignisreich diese Tage am Campus sind. Um euch nicht mit Monotonie zu nerven, beschreibe ich in diesem Blog viel mehr wie so eine vermeintlich „stressige“ Hausarbeit aussehen kann, und was diese bringt.

Trotzdem noch einmal ein kurzer Abstecher zum vergangenen Präsenzwochenende im Mai: Das Modul „Accounting und Controlling“ stand auf dem Plan. Was so cool Englisch klingt, heißt nichts anderes als Buchhaltung oder Rechnungswesen. Nicht wirklich mein Lieblingsmodul, was ihr anhand meiner Wortwahl eventuell interpretieren könnt.

Unser Dozent Marcel Haak, der als Jahrgangsbester die Weiterbildung am VfL Campus abgeschlossen hat, ist wirklich ein Experte in seinem Fach. Mit viel Kreativität hat er Leben in dieses aus meiner Sicht trockene Modul gebracht. Trotzdem bleibe ich dabei: Dieses Modul ist für mich einfach nicht das Spannendste. Aber jeder hat andere Vorlieben!

Dafür ging es an unserem Kaminabend umso spannender zu. Es war Journalisten-Tag und drei Experten wurden am VfL Campus zur Diskussionsrunde erwartet: WAZ-Sportchef Andreas Pahlmann (für die Regionsfremden unter euch WAZ = Wolfsburger Allgemeine Zeitung), Sky Sport News HD-Reporter Jurek Rohrberg und SID-Geschäftsführer Sven Froberg. Alle drei gaben diverse interessante Einblicke in ihre Tätigkeiten und ihre Erlebnisse im Beruf.

Aber wie bereits erwähnt, will ich über das Thema Hausarbeiten berichten. Könnt ihr euch an meinen ersten Blog erinnern, in dem ich beschrieben hatte wie unser Studium aufgebaut ist? Falls nicht, hier nochmal für die Vergesslichen als Kurzzusammenfassung:

Wir haben an jedem Präsenzwochenende ein Modul zu einem bestimmten Thema. Manche Module können auch über zwei Präsenzwochenenden lang sein. Zu jedem dieser Module müssen wir eine TDR, übersetzt eine Hausarbeit und Klausur schreiben. Unsere Hausarbeiten handeln im Regelfall immer modulspezifisch um unser Projekt, die wir vor Beginn des Studiums gewählt haben.

Das Thema der Hausarbeit zum Thema Accounting und Controlling war, eine Kostenstellenstruktur-Analyse auf Basis unseres Projektes durchzuführen und Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Für mich ist diese Hausarbeit super, da ich ein Projekt betreue, welches sowohl den SPORTBUSINESS CAMPUS bzw. VfL Campus, als auch meinen Arbeitgeber, die Volkswagen AG, verbindet. Und genau hier setzt das an, was ich an unseren Hausarbeiten so überaus sinnvoll halte: Auch wenn ich das Modul nicht am liebsten mag, weil es mir einfach zu trocken von der Thematik ist, muss ich hier dennoch zwei Leistungsnachweise schreiben – eine Klausur und eine Hausarbeit. Klar, jeder von euch bereitet sich anders auf eine Klausur vor. Aber durch diese Hausarbeit vorab, die wissenschaftlich und praxisnah erstellt werden muss, kann ich in meinem Fall mit Praxiswissen und interessanter Forschung glänzen. So lernt es sich später in Vorbereitung auf die Klausur viel leichter. Ich merke auch, dass sich das Klausurlernpensum durch das schriftliche Reflektieren des Themas vorab minimiert, da man auf der dieser Basis viel mehr und effektiver lernt!

Sicher wäre es gelogen, wenn ich sage: „Im Sommer sitze ich gerne den ganzen Tag daheim und schreibe lieber Texte, als rauszugehen und mich zu sonnen.“ Allerdings habe ich noch weniger Lust, in der Sonne mir alle möglichen Definitionen über Rechnungswesen und Buchhaltung durchzulesen. Daher meine Meinung zu Hausarbeiten: Daumen hoch! Da unsere Hausarbeiten ja einen realen Hintergrund in Bezug auf unser Projekt haben, sind diese auch für etwas zu gebrauchen und können zusätzlich als Vorbereitung für die Bachelor-Thesis dienen.

Ein weiterer Vorteil ist hier außerdem das effektive Schreiben direkt an der Bachelor-Thesis. Was zum Abschluss-Thema passt, können wir direkt als Zuarbeit der 80-120 seitigen Arbeit einbinden - und ziehen so nochmals Nutzen daraus.

So genug über Hausarbeiten geschwärmt! Ich gehe lieber raus und leg mich in die Sonne ;)

Ich hoffe ihr hattet wieder Freude beim Lesen und fandet auch diesen Beitrag einmal mehr super. Lest bei meinem nächsten Blog gerne wieder rein!!

Philipp Dembowski

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