Acht Jahrzehnte VfL Wolfsburg: Ein stolzes Kapitel Vereinsgeschichte, das am traditionsreichen Elsterweg seinen besonderen Höhepunkt findet. Dort, wo die Wölfe ihre ersten großen Schritte machten, treten am Festtag die VfL-Traditionsmannschaft und eine Fanauswahl gegeneinander an.
Fußballfest vor großer Kulisse
Anpfiff ist am Samstag um 9.45 Uhr, gespielt wird zweimal 40 Minuten. Für diesen besonderen Anlass hat der VfL Wolfsburg e.V. (https://vfl-wob.de/) eine Nutzungsänderung beantragt, sodass 4.850 Zuschauerinnen und Zuschauer dabei sein können – auf Haupttribüne, Südkurve und sogar im Innenraum. Direkt im Anschluss, gegen 12 Uhr, startet der Fanmarsch vom Elsterweg bis zur Volkswagen Arena – ein starkes Zeichen der Verbundenheit zwischen Verein und Anhängern.
Namen, die Geschichte schrieben
Im Traditionsteam laufen zahlreiche VfL-Ikonen auf: DFB-Pokalsieger Naldo, Meisterstürmer Grafite und die Triple-Gewinnerinnen Conny Pohlers und Martina Müller. Hinzu kommen Publikumslieblinge wie Roy Präger, Siegfried Reich, Detlev Dammeier und Peter Kleeschätzky. Ein Wiedersehen, das bei vielen Fans Erinnerungen weckt. „Es ist das erste Mal, dass wir in dieser Konstellation spielen und dabei so viele Generationen vertreten sind. Besonders freut es uns, in diesem Spiel auch zwei ehemalige Nationalspielerinnen im Kader zu haben. Wir blicken einem fairen und begeisternden Duell entgegen – genau für die Werte, für die wir als Traditionsteam stehen. Zum Jubiläum gegen eine Fanauswahl anzutreten, ist etwas ganz Besonderes“, so Roy Präger.
Die Fanauswahl mit breiter Aufstellung
Nicht minder spannend ist der Blick auf die Gegenseite: Die Fanauswahl, zusammengestellt von Robin Beckert und Jan Pieper, wird von Sören Henke, Vorsitzender des Fanklubs „Meilenwölfe“, betreut. Der Trainer betont, was dieses Spiel für seine Mannschaft bedeutet: „Die meisten von uns haben noch nie vor einer vierstelligen Kulisse gespielt. Für viele ist das ein absolutes Novum – und das wird eine Erinnerung fürs Leben. Ich habe den Jungs gesagt: Wir müssen das genießen, aufsaugen und als Privileg wahrnehmen.“ Sören sieht seine Truppe nicht nur als sportliche Herausforderung, sondern auch als Abbild der VfL-Geschichte: „Unser jüngster Spieler ist 19, der älteste 71. Genau wie die Traditionself decken wir damit mehrere Generationen ab. Manche haben den VfL schon in Oberliga-Zeiten begleitet, andere fieberten in der Bundesliga mit Grafite oder Naldo mit. Am Samstag stehen all diese Geschichten gemeinsam auf dem Platz.“











