Die VfL-Spielerinnen Alexandra Popp und Karina Saevik jubeln und umarmen sich.
06.10.2020
Frauen

„Das Tempo hochhalten“

VfL-Cheftrainer Stephan Lerch vor dem Wölfinnen-Heimspiel gegen den SC Sand.

Die VfL-Spielerinnen Alexandra Popp und Karina Saevik jubeln und umarmen sich.

Drei Tage nach dem 4:0-Auswärtssieg gegen Bayer 04 Leverkusen sind die VfL-Frauen in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga erneut gefordert: Die einzige Englische Woche der Saison wird am morgigen Mittwoch, 7. Oktober (Anstoß um 18 Uhr), mit einem Heimspiel gegen den SC Sand fortgesetzt. Für die Partie im AOK Stadion sind maximal 743 Zuschauer zugelassen, im freien Vorverkauf sind noch Resttickets erhältlich. Weiter geht’s für die Wölfinnen dann am kommenden Sonntag, 11. Oktober (Anstoß um 14 Uhr), mit einem Gastspiel beim SC Freiburg.

Sand mit neuer Trainerin

Die Gäste aus der badischen Ortenau sind bislang die Minimalisten der Liga: In den bisherigen vier Spielen gelang dem SC Sand ein einziger Treffer. Dieser allerdings, erzielt beim 1:0-Auswärtssieg gegen den MSV Duisburg, sorgte für drei Punkte. Und so rangiert der Klub, der seit 2014 erstklassig ist, auf dem neunten Tabellenplatz. Der SC Sand hatte im Sommer einen großen personellen Umbruch zu meistern – auch auf der Cheftrainer-Position: Nach dem vorzeitigen Abschied von Sven Thoß, der in der Winterpause auf Sascha Glass gefolgt war, stieß die aktuelle Cheftrainerin Nora Häuptle erst Ende August zum Team. Die Schweizerin, Inhaberin der UEFA-Pro-Lizenz und zuvor für den Verband tätig, ist der einzige weibliche Coach der Liga. In Michaela Brandenburg und Noemi Gentile zählen zudem zwei ehemalige Jungwölfinnen zum SC-Kader.

Der VfL-Trainer Stephan Lerch kontrolliert Popp und Bremer bei einer Trainingsübung.

Tabellenspitze in Reichweite

Für die VfL-Frauen geht es im dritten Saison-Heimspiel darum, die Serie auszubauen und den Druck auf Tabellenführer FC Bayern München hochzuhalten. Auch wenn dies zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr als eine Randnotiz ist: Nur noch ein Tor trennt die beiden Konkurrenten in der Tabelle – die Wölfinnen könnten also bei einem entsprechenden Ergebnis die Spitze übernehmen. Kein Thema, mit dem sich VfL-Cheftrainer Stephan Lerch beschäftigt. Der Coach sprach im Vorfeld der Partie über…

…die Personalsituation: Bei Zsanett Jakabfi, die am Sonntag aufgrund muskulärer Probleme ausgefallen ist, müssen wir schauen, ob nach dem Abschlusstraining eine Reaktion eintritt. Gestern konnte sie schon wieder individuell arbeiten. Ansonsten stehen uns die gleichen Spielerinnen wie in Leverkusen zur Verfügung.

…die Gäste: Sand hat eine neue Trainerin, die sicherlich noch Zeit benötigt, um sich an das Niveau der Liga zu gewöhnen und eine Mannschaft zu formen. Das Team befindet sich gerade im Umbruch. Wenn man sich die bisherigen Spiele ansieht, kann man aber schon eine gewisse Handschrift erkennen.

…die erwartete Ausrichtung des SC Sand: Man weiß ja nie genau, was der Gegner vorhat. Einige haben uns auch schon in der Vergangenheit überrascht und nicht so tief gestanden wie erwartet. Letztlich geht es auch darum, dass sich der Gegner nach uns richten soll. Aber klar gehen wir davon aus, dass Sand eher defensiv ausgerichtet sein wird.

…den eigenen Matchplan: Wir sind Englische Wochen gewöhnt, der SC Sand auf diesem Niveau nicht. Von daher müssen wir diesen Vorteil nutzen, das Tempo hochhalten und unsere Erfahrung ausspielen. Wichtig wird sein, dass wir Lösungen im letzten Drittel finden und unsere Chancen konsequent nutzen.

Wölfinnen kompakt zur Partie digital

Wölfe TV: Spieltagsquiz vor Sand

Tickets für das Heimspiel sichern

Funktionen

Teilen

 
Einmal registrieren, Alles nutzen.

Registriere dich nur einmal und nutze alle VfL-Dienste, wie z.B. das VfL Tippspiel sowie den VfL-Online- und Ticket-Shop.

Registrierung
Noch keinen Account?
Jetzt registrieren