VfL-Wolfsburg-Trainer Oliver Glasner und John Brooks stehen nach dem Spiel beisammen, reden und klatschen sich ab.
03.04.2021
Männer

„Das Leben schwer gemacht“

Die Trainerstimmen zum 1:0-Erfolg der Wölfe über die Geißböcke.

VfL-Wolfsburg-Trainer Oliver Glasner und John Brooks stehen nach dem Spiel beisammen, reden und klatschen sich ab.

Lange Zeit taten sich die Grün-Weißen sehr schwer gegen stark dagegenhaltende Kölner und hatten durchaus Glück, zur Pause nicht zurückzuliegen, ehe Josip Brekalo der erlösende Treffer zum 1:0-Arbeitssieg gelang. Entsprechend glücklich zeigte sich VfL-Cheftrainer Oliver Glasner im Anschluss an die Partie mit dem besseren zweiten Durchgang und dem Ergebnis, das den Wölfen ein weiteres Polster auf den einen oder anderen nachrückenden Konkurrenten verschafft. Effzeh-Chefcoach Markus Gisdol vermisste dagegen die entscheidende Effektivität seiner Elf, schaut aber angesichts ihres Auftritts optimistisch auf die Mission Klassenerhalt.

Oliver Glasner: Das war ein sehr schwieriges Spiel heute gegen eine sehr gute Kölner Mannschaft. Sie hat uns das Leben schwer gemacht. Speziell in der ersten Halbzeit war sie sehr laufstark, sehr aggressiv und hat uns mit den tiefen Läufen ihrer Flügel und Außenverteidiger immer wieder vor Probleme gestellt. Wir waren nicht so im Spiel, wie wir uns das vorgestellt haben und haben in der ersten Hälfte nicht wirklich gut gespielt. Das haben wir in der Halbzeit angesprochen und ein, zwei Dinge angepasst. Wir wussten aber auch, dass wir das besser machen können. In der zweiten Hälfte haben wir das dann auch gezeigt und haben das Spiel sehr gut kontrolliert. Trotzdem haben wir uns immer noch schwergetan, klare Torchancen herauszuspielen. Defensiv hatten wir aber alles, bis zur 94. Minute, total im Griff. Dann war es wichtig, die eine Situation, die du bekommst, auch zu verwerten. Die hat Josip nach toller Energieleistung von Wout dann auch sehr gut abgeschlossen. Ich bin sehr glücklich und froh über den Sieg heute.

Markus Gisdol: Wenn wir nur die Leistung der Mannschaft betrachten, haben wir heute ein gutes Spiel gemacht – vielleicht sogar ein bisschen besser als gut. Wir haben, ähnlich wie gegen Dortmund, einen guten Zugriff auf den Gegner gefunden und ihm Schwierigkeiten gemacht. Wir haben gegen einen hoch eingeschätzten Gegner wenig zugelassen und in der ersten Halbzeit auch nach vorne sehr gut gespielt. Das einzige Manko war in diesem Spiel die Effektivität. Gegen Dortmund haben wir noch zwei Treffer gemacht, heute leider nicht. Mindestens einen hätten wir gebraucht, um einen Punkt zu machen. Wenn man sieht, wie wir das Gegentor bekommen, ist das sehr ärgerlich. Der Ball ist eigentlich bereits zweimal geklärt und geht dann abgefälscht rein. Aber wir wissen, dass das so im Fußball ist: Wenn es läuft, dann machst du so ein Tor, und wenn es nicht läuft, geht der Ball wie bei uns an die Latte. Das müssen wir uns erarbeiten, da gilt es nicht zu jammern. Wenn wir die Leistungen der letzten beiden Spiele halten können – und das ist unsere Aufgabe – dann ist es für uns schnell möglich zu punkten. Wir haben alles in unserer Hand. Wenn wir das Spiel analysieren, werden wir viel Positives herausziehen und die Jungs werden sicherlich nicht weniger Selbstvertrauen haben als vorher.

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