Die Frauen des VfL Wolfsburg mussten in dieser Woche erneut einen Spielausfall in der Google Pixel Frauen-Bundesliga hinnehmen: Das für den morgigen Samstag angesetzte Spiel beim SV Werder Bremen wurde aufgrund der Witterungsverhältnisse abgesagt. Bereits zu Jahresbeginn war der Bundesliga-Auftakt beim FC Carl Zeiss Jena ebenfalls wetterbedingt ausgefallen. Wölfinnen-Cheftrainer Stephan Lerch gibt Einblicke, wie das Team den Ausfall bewertet und mit der Situation umgeht.
Stephan Lerch, welche Auswirkungen hat die kurzfristige Spielabsage auf die Trainingsplanung und das nun spielfreie Wochenende?
Stephan Lerch: Durch den Spielausfall hat sich unser Ablauf noch einmal verändert. Wir trainieren heute, morgen absolvieren die Spielerinnen individuelles Krafttraining, und am Sonntag haben sie dann einen trainingsfreien Tag. Am Montag starten wir dann in die Vorbereitung auf das Champions-League-Spiel gegen Juventus.
Natürlich sind wir sehr enttäuscht über die Absage. Wir wollten nach der Winterpause unbedingt in den Rhythmus kommen. Nach der bereits ausgefallenen Partie in Jena ist das nun die zweite Spielabsage, was für uns extrem ärgerlich ist. Gerade nach dem Spiel gegen Köln haben wir gemerkt, dass wir Spiele brauchen, um Abläufe und Rhythmus wiederzufinden.
Inwiefern beeinflusst ein kurzfristiger Spielausfall die Vorbereitung auf einen späteren Nachholtermin? Kann die bereits erarbeitete Gegneranalyse weiterhin genutzt werden?
Lerch: Ein kurzfristiger Spielausfall ist immer eine Herausforderung, weil man sich bereits sehr konkret auf einen Gegner vorbereitet hat. Die Analyse geht natürlich nicht verloren, sie kann zu einem späteren Zeitpunkt wieder genutzt werden. Trotzdem ist es mental anspruchsvoll, sich immer wieder neu auf Gegner einzustellen, wenn Spiele wegfallen und dann neu terminiert werden.



