Lerch.
30.10.2017
Frauen I

„Das geht gar nicht“

Nach dem 3:2-Sieg über Bremen ärgern sich die Wölfinnen über ungenutzte Chancen und unnötige Gegentore.

Lerch.

Es war ein hartes Stück Arbeit, ehe der 3:2-Erfolg der Wölfinnen gegen Werder Bremen unter Dach und Fach und die Tabellenführung verteidigt war. Denn die Wölfinnen waren nahezu über die gesamte Spielzeit das dominante Team mit einem deutlichen Chancenplus, und dennoch mussten sie gegen nie aufsteckende Bremerinnen bis zum Ende um die drei Punkte zittern. So herrschte im VfL-Lager nach dem Abpfiff ein Mix aus Erleichterung über den Sieg und Ärger darüber, es unnötig spannend gemacht zu haben.

Die Stimmen zum Spiel

Almuth Schult: Ich bin ziemlich sauer. In der ersten Halbzeit haben wir es eigentlich sehr gut gemacht, obwohl Bremen auch dort eine richtig gute Chance hatte und in Führung hätte gehen können. Es kann nicht sein, dass wir am Ende eines solchen Spiels noch so zittern müssen und uns in der zweiten Halbzeit so früh ein Gegentor einfangen. Da haben uns die Zweikampfstärke und die Spannung auf dem Platz gefehlt. Wir haben die Bremerinnen nicht unterschätzt und hatten ja auch einige gute Chancen um zu Toren zu kommen. Aber man darf halt auch nicht nachlassen. Das hat uns schon gegen Potsdam Punkte gekostet und wäre auch gegen Bremen beinahe schief gegangen.  Wir waren überlegen und Werder hätte trotzdem auch vor uns den dritten Treffer machen können. Das geht gar nicht.

Pernille Harder: Bremen hat das sehr gut in der Defensive gemacht und sehr tief gestanden. Das war nicht einfach für uns und wir hatten Schwierigkeiten, uns die Räume zu schaffen, um zum Torerfolg zu kommen. Insofern bin ich erst einmal einfach nur glücklich, dass wir die Partie dennoch gewonnen haben.  Nachdem wir das dritte Tor erzielt hatten, haben wir leider nicht ganz so souverän weitergespielt. Bremen hat danach noch einmal sehr viel Druck gemacht und sich einige Chancen erarbeitet. Das darf uns einfach nicht passieren. Das wichtigste ist der Sieg, aber wir wissen auch, dass wir hart weiterarbeiten müssen. Es war kein richtig schlechtes Spiel, denn wir haben viele Chancen erspielt und auch drei Tore gemacht. Die Fehler, die zu den Gegentoren geführt haben, müssen und werden wir aber abstellen.

„Reizvolle Aufgabe“ im Pokal

Gut zwei Stunden nach der Partie gegen Bremen richtete sich der Blick der Wölfinnen am Sonntag nach Dortmund, wo im Deutschen Fußballmuseum das Achtelfinale des DFB-Pokals ausgelost wurde. Mit Zweitligist BV Cloppenburg erwischte der VfL dabei eine interessante und fordernde, aber auch machbare Aufgabe.

Die Stimmen zur Auslosung

VfL-Cheftrainer Stephan Lerch: Natürlich gehen wir als Favorit in das Spiel. Ich erwarte ein interessantes und attraktives Spiel, da Cloppenburg in den letzten Spielzeiten in der 2. Frauen-Bundesliga immer in der oberen Tabellenhälfte mit dabei war. Sie haben bereits Bundesligaerfahrung gesammelt und werden sicherlich alles aus sich herausholen in so einem Spiel. Wir werden uns gut vorbereiten und dann mit dem Ziel, eine Runde weiterzukommen, nach Cloppenburg reisen.

Ralf Kellermann, Sportlicher Leiter: Der BV Cloppenburg ist eine durchaus reizvolle Aufgabe, da er bis vor kurzem noch in der ersten Liga spielte. Wir gehen als Tabellenführer der Bundesliga als klarer Favorit in das Duell und wollen über diesen Gegner in die nächste Runde einziehen. Wir werden den Gegner allerdings keinesfalls unterschätzen. Zudem ist die verhältnismäßig kurze Anreise positiv für uns.

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