VfL-Chefcoach Martin Schmidt gratuliert Sebastian Jung zum ersten Einsatz nach langer Pause.
MI . 20. 12. 2017
Männer

„Das erwartet schwierige Spiel“

Die Stimmen der Trainer zum Pokal-Duell.

VfL-Chefcoach Martin Schmidt gratuliert Sebastian Jung zum ersten Einsatz nach langer Pause.

Es war ein zäher Kampf: Im Achtelfinale des DFB-Pokals taten sich die Wölfe gegen den 1. FC Nürnberg lange schwer und rangen den Zweitligisten erst in der Verlängerung mit 2:0 nieder. Dabei brauchte Grün-Weiß einige Zeit, um in die Partie zu finden, hätte dann aber schon vor Ablauf der regulären Spielzeit die Begegnung für sich entscheiden können. Vor allem in der Verlängerung wurden die Wölfe dann aber ihrer Favoritenrolle gerecht. So überwog schlussendlich bei VfL-Cheftrainer Martin Schmidt die Freude über den Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals.

Michael Köllner: Niederlagen tun immer weh. Die Mannschaft hat einen starken Kampf geliefert und sicher viel richtig gemacht. Am Ende war es sehr schwer, die Reihen kompakt zu halten. Wir haben es leider verpasst, aus der Vielzahl an Chancen ein Tor zu erzielen. Ein paar Mal hatte ich das Gefühl der Ball liegt bereits im Tor und dann ging er trotzdem ein paar Zentimeter drüber. Mit dem 0:1-Treffer war es dann schwer, nochmal einen Punch zu setzen. Da hat man dann die Qualität der Wolfsburger Mannschaft gesehen, die im eigenen Ballbesitz nichts anbrennen ließ. Es überwiegt aber der Stolz auf unsere Mannschaft und die Fans.

Martin Schmidt: Es war das erwartet schwierige Spiel. Ein Spiel, dass sich gerade nach der Niederlage am Wochenende gegen Köln nochmal vor uns aufgebaut hat und zu einem wichtigen Prüfstein wurde. Uns war von Anfang an klar, dass wir gegen den Club im ersten Schritt verteidigen und gegenhalten müssen. Nach fünf Minuten wussten meine Spieler, was ich mit meiner Analyse im Vorfeld meinte. Die erste Stunde war es ein harter Kampf und wir haben in der Pause angesprochen, dass wir dranbleiben müssen, weil irgendwann die Abstände größer werden und wir dann Fußballspielen können. Hätten wir das von Anfang an versucht, erginge es uns wie in Köln. Ich bin zufrieden, wie wir es gelöst haben. Durch die Hereinnahme von Daniel Didavi haben wir anders gespielt, die Räume gefunden, ein wenig Sicherheit bekommen und dann hinten raus das Spiel in die Hände genommen.

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