VfL Wolfsburg-Spielerin Almuth Schult spielt den Ball.
SO .  5. 11. 2017
Frauen

„Darf uns nicht passieren“

Frustrierte Wölfinnen nach der vermeidbaren Niederlage im Spitzenduell.

VfL Wolfsburg-Spielerin Almuth Schult spielt den Ball.

So brutal kann die Frauen-Bundesliga sein: Besser als je zuvor waren die VfL-Frauen in die Spielzeit gestartet, gerieten nun ein erstes Mal überhaupt in Rückstand und verloren prompt erstmals eine Partie. Was direkt dazu führte, dass sie der Spitze nun drei Punkte nachhängen. Was am 0:1 im Gipfeltreffen in Freiburg besonders niederschmetternd war: Die Grün-Weißen zeigten eigentlich eine sehr ansprechende Leistung, die es allemal wert gewesen wäre, den Konkurrenten wenigstens auf Distanz zu halten. Etwas sehr Entscheidendes bekam die Lerch-Elf jedoch nicht hin. Die Stimmen zum Spiel:

Almuth Schult: Das Halbzeitergebnis ging noch in Ordnung, Freiburg hatte genauso seine Möglichkeiten wie wir. Im zweiten Durchgang haben wir aber klar dominiert, ich kann mich an keine Freiburger Torchance erinnern. Ich weiß nicht, wie viele Hochkarätige wir hatten, fünf sicherlich. Laura Benkrath hat ein überragendes Spiel gemacht. Trotzdem darf uns das als Spitzenmannschaft nicht passieren. Wenn man Deutscher Meister werden will, dann muss man solch ein Spiel gewinnen.

Nilla Fischer: Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht. Die erste Halbzeit war noch eng umkämpft, danach habe ich uns aber ganz klar vorne gesehen. Nur die Tore haben wir leider nicht erzielt. Freiburg hat gut gekämpft und alles getan, um uns das Leben schwer zu machen. Das muss man anerkennen. Wie dieses Spiel ausgegangen ist, lag trotzdem nur an uns. Die Entschlossenheit vor dem Tor hat gefehlt. Manchmal ist es leider so: Man ist besser und gewinnt trotzdem nicht.

Babett Peter: Der Ball ist anfangs nicht gut gelaufen bei uns, wir sind etwas schwer reingekommen. Durch einen Stellungsfehler von mir sind wir in Rückstand geraten und diesem Tor dann das ganze Spiel hinterhergelaufen. Über weite Strecken waren wir besser als Freiburg, haben den Ball aber einfach nicht reinbekommen, so dass unterm Strich eine sehr ärgerliche Niederlage steht.

Alex Popp: Freiburg hat es uns sehr schwer gemacht, vor allem mit dem frühen Tor. Danach hatten wir aber noch alle Zeit, die Begegnung zu drehen oder zumindest, was absolut verdient gewesen wäre, ein Unentschieden zu holen. Wir müssen dringend wieder galliger vorm Tor werden, dann platzt der Knoten von selbst. Durch harte Arbeit müssen wir uns das zurückholen.

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