Die Wölfe haben am 6. Spieltag beim FC Augsburg mit 1:3 (0:1) verloren und den Gastgebern damit ihren ersten Saison-Heimsieg beschert. Noahkai Banks (3.) Mert Kömür (51.) und Robin Fellhauer (63.) trafen für die Fuggerstädter, Adam Daghims Premieren-Tor für den VfL (65.) kam zu spät, um die dritte Niederlage in Folge zu verhindern. Nach der nun anstehenden Länderspielpause geht es in der Liga am Samstag, 18. Oktober (Anstoß um 15.30 Uhr / Ticket sichern) zuhause gegen den VfB Stuttgart weiter.
Personal
Nach dem spielerisch guten, aber unglücklichen 0:1 gegen Leipzig war Wölfe-Chefcoach Paul Simonis gezwungen, die Startelf zweimal zu verändern. Aufgrund von muskulären Problemen mussten Jonas Wind (Wade) und Patrick Wimmer (Oberschenkel) kurzfristig passen. Dafür rückten Adam Daghim (Startelf-Debüt) und Dzenan Pejcinovic in die erste Elf. FCA-Cheftrainer Sandro Wagner warf nach dem jüngsten 1:2 in Heidenheim die Rotationsmaschine an und brachte fünf Neue: Neben Ex-Wolf Elvis Rexhbecaj rückten auch Banks, Dimitrios Giannoulis, Elias Saad und Kömür in die Anfangsformation.
Spielverlauf
Erstmals in dieser Saison präsentierten sich die Grün-Weißen im schwarzen Ausweichtrikot. Ein Glücksjersey schien das von Beginn an nicht zu sein, gleich die erste Ecke brachte die Führung der Fuggerstädter durch Banks – der erste Profitreffer des US-Amerikaners (3.). Den Wölfen war in der Folge anzumerken, dass sie diesen frühen Schock erst einmal verdauen mussten. Bei den zuvor kriselnden Gastgebern war dagegen das neu entfachte Selbstvertrauen sofort zu spüren, sie blieben zunächst das aktivere Team. Weitere Torchancen waren aber auf beiden Seiten Mangelware. Bis zur 29. Minute, als Kamil Grabara nach einem gefährlichen FCA-Angriff über den rechten Flügel den Abschluss Saads per Hacke am kurzen Pfosten stark entschärfte. Kurz darauf dann endlich auch die erste gute Chance der Wölfe: Mattias Svanberg versuchte es zentral aus 20 Metern, die Kugel touchierte noch den rechten Außenpfosten (31.). Doch wirklichen Aufwind gab die Szene der Simonis-Elf nicht, die viel Glück hatte, dass ein kapitaler Fehlpass in den eigenen Strafraum durch Konstantinos Koulierakis (43.) nicht noch zum 0:2 vor der Pause führte – Moritz Jenz warf sich gerade noch in den Abschluss Kömürs und konnte abblocken. So war die Augsburger Führung nach 45 Minuten verdient.




























