Der VfL-Spieler Josip Brekalo kämpft mit zwei Gegnern um den Ballbesitz.
30.10.2019
Männer

Cup-Aus

Die Wölfe unterliegen RB Leipzig in der zweiten Runde des DFB-Pokals mit 1:6 (0:1).

Der VfL-Spieler Josip Brekalo kämpft mit zwei Gegnern um den Ballbesitz.

Im 14. Pflichtspiel von Cheftrainer Oliver Glasner setzte es für den VfL Wolfsburg die erste Niederlage: Die Wölfe unterlagen Mittwochabend vor 17.705 Zuschauern in der Volkswagen Arena in der zweiten Runde des DFB-Pokals RB Leipzig mit 1:6 (0:1). Ein unglückliches Eigentor von Jeffrey Bruma (13. Minute) sowie Treffer von Marcel Sabitzer (55.), Emil Forsberg (58.), Konrad Laimer (61.) und zweimal Timo Werner (68./88.) besiegelten die klare Niederlage der Grün-Weißen, bei denen Wout Weghorst kurz vor Schluss noch traf (89.) und die schon am kommenden Samstag beim Bundesligaspiel bei Borussia Dortmund Wiedergutmachung betreiben können.  

Kapitänsdebüt von Weghorst

Nach dem 0:0 in der Bundesliga gegen Augsburg nahm VfL-Cheftrainer Oliver Glasner vier Änderungen in der Startelf vor: Renato Steffen, Joao Victor, Maximilian Arnold und Kevin Mbabu ersetzten Jerome Roussillon, Felix Klaus und John Anthony Brooks, die zunächst auf der Bank saßen, sowie Josuha Guilavogui, der nach seiner Gelb-Roten Karte im Erstrundenspiel beim Halleschen FC nur zuschauen durfte. Für den gesperrten Franzosen führte erstmals Wout Weghorst die Wölfe als Kapitän auf das Feld. Auch RB-Coach Julian Nagelsmann änderte nach dem 1:2 beim SC Freiburg am Wochenende die erste Formation auf vier Positionen: Für Peter Gulacsi, Lukas Klostermann, Amadou Haidara und Ademola Lookman begannen Yvon Mvogo, Nordi Mukiele, Konrad Laimer und Yussuf Poulsen.

Billardtor bringt Leipzig die Führung

Von Beginn an entwickelte sich eine Partie, bei der um jeden Ball mit Leidenschaft gekämpft wurde, bei der sich das Geschehen aber auch zumeist zwischen den Strafräumen abspielte. Aus der ersten Chance des Spiels fiel dann auch gleich der erste Treffer und es war ein kurioser und aus Wölfe-Sicht besonders bitterer: Nach einer Poulsen-Hereingabe von links landete der Ball nach einem verunglückten Seitfallzieher von Marcel Halstenberg bei Dayot Upamecano, dessen Schuss Pavao Pervan nur nach vorne abklatschen konnte. Den folgenden Versuch von Willi Orban konnte der VfL-Keeper dann ebenfalls noch abwehren, doch prallte das Spielgerät danach an die Seite von Bruma und von dort ins eigene Tor – die Gäste aus Leipzig führten mit 1:0 (13.). RB spielte in der Folge weiter etwas gefälliger als sichtlich angeknockte Wölfe, die sich zwar zurückkämpften, bis auf einen deutlich übers Tor gesetzten Schuss von Joao Victor aber auch keine bedeutenden Offensivakzente setzen konnten (17.).

Ein Spieler des RB Leipzig schießt den Ball ins Tor, Bruma und Pervan versuchen dabei das Gegentor zu verhindern.

Sabitzer öffnet die Schleusen

Mit deutlich mehr Druck nach vorne kamen die Wolfsburger aus der Kabine und hatten Pech, dass ein strammer Schuss von Josip Brekalo im Strafraum noch entscheidend von Stefan Ilsanker zur Ecke abgefälscht wurde (46.). Doch dann kam es knüppeldick für die Hausherren, die binnen elf Minuten jegliche Hoffnung auf ein Weiterkommen im Pokal begraben mussten. Zunächst netzte Sabitzer nach schönem Doppelpass mit Timo Werner, der die VfL-Defensive komplett entblößte, ins kurze Eck zum 2:0 für die Leipziger ein (55.). Dann erhöhte Forsberg nach Werner-Vorlage auf 3:0, wobei vorher bei der Balleroberung der Leipziger Poulsen den Ball klar mit dem ausgestreckten Arm erwischte, Schiedsrichter Felix Zwayer aber weiterlaufen ließ (58.). Drei Minuten darauf war es Poulsen, der sich einen Scorerpunkt verdiente und auf Laimer passte, der den vierten RB-Treffer besorgte (61.). Und schließlich war es Werner, der ebenfalls von einem Poulsen-Pass profitierte und aus fünf Metern zum 0:5 aus Wolfsburger Sicht einschob (68.). Die Wölfe versuchten sich zwar noch in Schadensbegrenzung, doch zunächst war es erneut Werner, der das halbe Leipziger Dutzend vollmachte (88.). Im Gegenzug gelang Weghorst noch der Ehrentreffer für die Wölfe (89.), der aber nichts daran änderte, dass der VfL das Spiel zwar verdient, aber deutlich zu hoch verlor.

VfL Wolfsburg: Pervan – Mbabu, Bruma, Tisserand – William (76. Knoche), Gerhardt (69. Rexhbecaj), Arnold, Steffen – Victor, Weghorst, Brekalo (64. Nmecha)

RB Leipzig: Mvogo – Mukiele, Upamecona (72. Ampadu), Orban (26. Ilsanker), Halstenberg – Laimer, Demme – Sabitzer (65. Nkunku), Forsberg, Werner – Poulsen

Tore: 0:1 Bruma (13./Eigentor), 0:2 Sabitzer (55.), 0:3 Forsberg (58.), 0:4 Poulsen (61.), 0:5 Werner (68.), 0:6 Werner (88.), 1:6 Weghorst (89.)

Gelbe Karten: Mbabu, Arnold, Weghorst / Mukiele, Ampadu

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

Zuschauer: 17.705 am Mittwochabend in der Volkswagen Arena

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