Das Warten hat bald ein Ende! Am Samstag um 20.30 Uhr starten unsere Wölfe mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern in die 2. Bundesliga. Mit dem Saisonbeginn treten mehrere Regeländerungen in Kraft, von denen viele bereits bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko zur Anwendung kamen. Sie sollen vor allem Spielunterbrechungen verkürzen und den Spielfluss verbessern. Auch beim VAR und bei persönlichen Strafen gibt es Neuerungen, die man kennen sollte.
Zeitspiel
Abstöße und Einwürfe
Verzögert eine Mannschaft die Ausführung eines Abstoßes oder Einwurfs, kann der Schiedsrichter einen Fünf-Sekunden-Countdown anzeigen. Wird die Spielfortsetzung nicht rechtzeitig ausgeführt, erhält der Gegner bei einem Abstoß einen Eckstoß. Bei einem Einwurf wechselt das Einwurfrecht.
Auswechslungen
Nach der Anzeige eines Wechsels hat der auszuwechselnde Spieler zehn Sekunden Zeit, um den Platz zu verlassen. Überschreitet er diese Frist, muss der Einwechselspieler ab der Spielfortsetzung eine Minute warten. Danach darf er bei der nächsten Unterbrechung auf den Platz. Bis dahin spielt die Mannschaft in Unterzahl. Ausnahmen gelten, wenn der Spieler den Platz aus Sicherheitsgründen oder wegen einer Verletzung nicht rechtzeitig verlassen kann.
Verletzungsunterbrechungen
Wird ein Spieler auf dem Platz untersucht oder behandelt oder führt seine Verletzung zu einer Unterbrechung oder einer Verzögerung der Spielfortsetzung, muss er anschließend den Platz verlassen. Nach der Spielfortsetzung muss er eine Minute draußen bleiben. Danach darf er mit Erlaubnis des Schiedsrichters auch bei laufendem Spiel zurückkehren.
Ausnahmen gelten unter anderem bei Verletzungen des Torhüters oder wenn ein Spieler durch ein physisches Vergehen verletzt wurde, für das der Gegenspieler verwarnt oder des Feldes verwiesen wurde.
Persönliche Strafen
VAR-Eingriff bei Gelb-Roten Karten
Der Video-Assistent darf in der Saison 2026/2027 auch bei einer Gelb-Roten Karte eingreifen, wenn die zweite Verwarnung eindeutig falsch war. Eine Spielerverwechslung kann ebenfalls korrigiert werden, wenn der Schiedsrichter einem falschen Spieler eine Gelbe oder Rote Karte zeigt. In diesem Fall wird ausschließlich die Identität des betreffenden Spielers überprüft.
Vorteilsauslegung
Fällt nach der Vereitelung einer offensichtlichen Torchance dank der Vorteilsauslegung dennoch ein Treffer, erhält der betreffende Spieler künftig keine Verwarnung mehr. Auch bei einer fehlerhaften Spielfortsetzung dürfen die Schiedsrichter nun auf Vorteil entscheiden – beispielsweise bei einem falschen Einwurfort oder wenn der Ball nicht vollständig ruht.
Bedecken des Mundes
Bedeckt ein Spieler bei einer konfrontativen Kommunikation mit einem Gegenspieler den Mund, zieht das in der 2. Bundesliga nicht automatisch eine Rote Karte nach sich. Der Schiedsrichter kann ihn jedoch verwarnen, wenn er darin ein unsportliches Verhalten erkennt – etwa, weil dadurch eine Rudelbildung ausgelöst wird.
Zum Matchcenter











