26.07.2019
Männer

Bundesliga-Duell

Wölfe testen am Samstag gegen Aufsteiger Union Berlin und beenden damit das Sommer-Trainingslager.

Knapp eine Woche schweißtreibende Trainingsarbeit in Schladming endet für den VfL Wolfsburg mit dem morgigen Samstag, 27. Juli. Bevor die Mannschaft die Rückreise nach Deutschland antritt, trifft sie allerdings noch um 15 Uhr auf den 1. FC Union Berlin. Im Maximarkt Sportpark in Anif, das im österreichischen Bundesland Salzburg liegt, können sich Fans auf eine nicht ganz gewöhnliche Spielzeit einstellen. Die Partie gegen den Bundesliga-Aufsteiger wird nämlich über viermal 30 Minuten ausgetragen.

„Ordentlicher physischer Reiz“

Wieso das Aufeinandertreffen mit dem Klub aus der Hauptstadt nicht wie sonst üblich nach rund 90 Minuten abgepfiffen wird, begründet VfL-Cheftrainer Oliver Glasner: „Wir spielen viermal 30 Minuten, damit der Großteil der Spieler 60 Minuten zum Einsatz kommt und wir dadurch einfach noch einmal einen ordentlichen physischen Reiz setzen können.“ Glasner erklärt außerdem, was die Marschroute gegen Union sein wird: „Umgangssprachlich sagt man, dass man dort hingehen muss, wo es wehtut. Wenn der Gegner den Strafraum mit Mann und Maus verteidigt geht es darum, sich dort durchzusetzen, Lücken zu suchen, Bälle zu fordern und auch dort hinzuspielen. Diesen Mut und dieses Risiko einzugehen, diese Pässe in die Schnittstelle zu spielen, müssen wir wie beim Tor gegen Fenerbahce haben.“

Arnold reist aus gutem Grund vorzeitig ab

Fünf Testspiele bestritten die Wölfe bisher in der diesjährigen Saison-Vorbereitung. Die Bilanz kann sich dabei sehen lassen, gingen sie doch dreimal als Sieger vom Platz und trennten sich zweimal unentschieden. Nach dem Duell mit Fenerbahce Istanbul in Kapfenberg kommt es mit der Partie gegen Union Berlin nun zum zweiten Test während des Trainingslagers. Noch nicht mitmachen wird Koen Casteels, der zwar wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, aber in den Übungseinheiten erst wieder herangeführt werden soll. Hinter dem Einsatz von John Anthony Brooks steht darüber hinaus noch ein kleines Fragezeichen. Der Innenverteidiger ist leicht angeschlagen. Zudem fehlt Maximilian Arnold, der das Trainingslager am Freitag vorzeitig verlassen hat. Der Mittelfeldspieler und seine Frau erwarten ihr erstes Kind und da die Geburt nun unmittelbar bevorsteht, machte sich die Nummer 27 der Wölfe auf den Weg in die Heimat. 

Partie live bei Wölfe TV

Wer nicht vor Ort ist, die Partie seines Lieblingsklubs aber dennoch nicht verpassen möchte, hat wieder die Möglichkeit, das Geschehen live über den Youtube-Kanal des VfL Wolfsburg zu verfolgen.

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