VfL Wolfsburg-Spieler John Brooks erzielt den Treffer zum 1.1-Endstand.
22.04.2019
Männer

Brooks sorgt für späten Punkt

Wölfe trennen sich mit 1:1-Unentschieden von Eintracht Frankfurt.

VfL Wolfsburg-Spieler John Brooks erzielt den Treffer zum 1.1-Endstand.

Chancen hatten die Wölfe allerhand, aber am Ende musste sich der VfL Wolfsburg beim Montagabendspiel mit einem Punkt zufriedengeben und trennt sich mit 1:1 (0:0)-Remis von Eintracht Frankfurt. Das erste Tor des Abends erzielte Jonathan De Guzman (78. Minute), John Brooks sorgte für den späten, aber sehr verdienten Ausgleich (90.). Durch das Unentschieden verbleibt der VfL mit 46 Punkten auf dem neunten Rang der Fußball-Bundesliga. Die nächste Möglichkeit auf Zählbares wartet am kommenden Sonntag, 28. April (Anstoß um 15.30 Uhr): Dann gastiert der VfL Wolfsburg bei der TSG 1899 Hoffenheim zum 31. Spieltag.

Roussillon muss passen

Gegenüber dem 0:2 bei RB Leipzig veränderte VfL-Cheftrainer Bruno Labbadia seine Elf auf insgesamt drei Positionen: Für Jerome Roussillon (nicht im Kader), Elvis Rexhbecaj und Renato Steffen kamen William, Yannick Gerhardt und Daniel Ginczek in die Startformation. Die Frankfurter hatten zuletzt allen Grund zu feiern, denn die Eintracht erreichte am vergangenen Donnerstag durch ein 2:0 gegen Benfica Lissabon das Halbfinale der UEFA Europa League. Gegenüber dem Europapokal-Auftritt nahm Gäste-Coach Adi Hütter insgesamt zwei Wechsel vor: Lucas Torro und Goncalo Paciencia starteten für Gelson Fernandes (Gelb-Rot-Sperre) und Ante Rebic (Bank).

Weghorst hat die Führung auf dem Fuß

Von Beginn an zeigten sich die Wölfe präsent in den Zweikämpfen und konnten schon früh die erste hochkarätige Chance verzeichnen: Ein lang gespielter Ball landete auf der linken Seite bei Gerhardt, der den völlig freien Wout Weghorst in der Mitte bediente, dessen Abschluss aus knapp zwölf Metern klärte Makoto Hasebe allerdings auf der Linie (10.). In der Folge übernahmen die Grün-Weißen das Spielgeschehen, ließen den Ball gut durch die eigenen Reihen zirkulieren – einzig nennenswerte Abschlüsse sprangen zunächst nicht heraus.

VfL Wolfsburg-Spieler Wout Weghorst schießt im Drehen den Ball aufs Tor.

Chancen auf beiden Seiten

Erstmals brenzlig vorm VfL-Kasten wurde es dann in der 27. Spielminute: Über den stets umtriebigen Filip Kostic landete das Spielgerät im Sechzehner, wo Josuha Guilavogui in höchster Not vor dem einschussbereiten Luka Jovic klären konnte. Nun entwickelte sich eine turbulente Partie, in der beide Teams zu guten Möglichkeiten kamen. Erst verfehlte Admir Mehmedi mit einem strammen Schuss aus spitzem Winkel noch den Kasten (34.), dann rückten auch die Schlussmänner beider Mannschaften in den Fokus: Zunächst konnte sich Kevin Trapp beim Abschluss von Weghorst auszeichnen (36.), ehe sein Gegenüber Pavao Pervan bei einem Paciencia-Kopfball sein ganzes Können aufbieten musste (40.). So ging es trotz aussichtsreicher Abschlussgelegenheiten ohne Tore in die Kabinen.  

Doppel-Alu

Der zweite Durchgang ließ sich zunächst ruhiger an als noch die Schlussphase von Halbzeit eins. Die Wölfe waren um Spielkontrolle bemüht, Eintracht lauerte auf Konter. So dauerte es bis zur 57. Minute, ehe die Statistiker die nächste Chance verzeichnen konnten. Robin Knoche war bei einem Eckball am höchsten gestiegen und beförderte das Leder gegen den Querbalken – fast die Führung für den VfL. Nun waren die Wölfe wieder in der Partie, spielten druckvoll nach vorne, einzig das finale Zuspiel war noch zu ungenau. So fasste Maximilian Arnold sich schließlich ein Herz und hielt aus der Distanz drauf, der Ball ließ allerdings erneut nur das Aluminium erklingen (64.).

SGE eiskalt

Zu diesem Zeitpunkt wäre eine Führung für die engagierte Labbadia-Elf ob der zahlreichen Möglichkeiten durchaus verdient gewesen. Doch auch bei den darauffolgenden Abschlüssen von Weghorst (73.) und Arnold (76.), wollte der Ball die Linie nicht passieren. Und so kam es, wie es kommen musste: Ein Schuss von Kostic wurde zunächst abgefälscht, landete im Anschluss dadurch jedoch beim eingewechselten De Guzman, der den Ball ins Tor beförderte (78.) – die Eintracht-Führung aus dem Nichts. Doch die Wölfe steckten nicht auf und kämpften bis zur letzten Minute, in der schließlich der Ausgleich fiel: Weghorst schickte den eingewechselten Felix Klaus auf die Reise, der flach nach innen flankte, wo der nach vorne geeilte Brooks lauerte und aus kurzer Distanz einschob (90.). Der Schlusspunkt einer ereignisreichen Partie.

VfL Wolfsburg: Pervan – Tisserand (82. Steffen), Knoche, Brooks, William – Guilavogui, Gerhardt (64. Malli), Arnold – Mehmedi – Weghorst, Ginczek (85. Klaus)

Eintracht Frankfurt: Trapp – Abraham, Hasebe, Falette – Torro, Rode (69. De Guzman) – da Costa, Kostic – Gacinovic – Jovic (69. Rebic), Paciencia (90+ 1 Toure)  

Tore: 1:0 De Guzman (78.), 1:1 Brooks (90.)

Gelbe Karten: Arnold, Tisserand / Jovic, Rode, Paciencia

Zuschauer: 26.102 am Montagabend in der Volkswagen Arena

Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)

Alle Infos zur Partie im Matchcenter

Wölfe TV: Die PK nach dem Spiel

Wölfe TV: Stimmen zum Spiel

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