Der VfL Wolfsburg hat am 28. Bundesliga-Spieltag keine Punkte holen können. Das Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen verlor die Elf von Cheftrainer Dieter Hecking am Samstagnachmittag auf niederschmetternde Weise mit 3:6 (3:2). Jonas Wind (16. Spielminute), Joakim Maehle (31.) und Christian Eriksen (38, Foulelfmeter) schossen vor 29.619 Zuschauern in der BayArena bei Gegentreffen durch Alejandro Grimaldo (30., FE/44.) eine 3:2-Pausenführung heraus und weckten große Hoffnungen auf den ersten Rückrundensieg. Nach dem Wechsel traf aber nur noch Bayer und bekam durch Tore von Patrik Schick (52., FE), Edmond Tapsoba (68.), Ibrahim Maza (74.) und Malik Tillman (90.+6) noch einen deutlichen Heimsieg heraus. In der Tabelle blieb der VfL somit auf dem 17. Platz. Weiter geht es für die Wölfe am kommenden Samstag, 11. April (Anstoß um 15.30 Uhr), wenn Eintracht Frankfurt in der Volkswagen Arena gastiert.
PERSONAL
Gegenüber dem Heimspiel gegen Werder hatte sich die Personallage kaum verändert. Sael Kumbedi, hinter dem noch ein Fragezeichen gestanden hatte, meldete sich einsatzbereit. Verzichten musste der Chefcoach dagegen nicht nur auf die gesperrten Moritz Jenz und Lovro Majer, sondern neben den Langzeitverletzen auch auf Marius Müller (muskuläre Probleme), für den Pavao Pervan auf die Einwechselbank rückte. Die Startelf veränderte Hecking auf zwei Positionen: Denis Vavro ersetzte wie angekündigt Jenz, außerdem startete Patrick Wimmer für Jesper Lindström. Leverkusen, zuletzt mit einem 3:3 in Heidenheim, begann gleich fünffach verändert. Statt Jarell Quansah, Aleix Garcia, Malik Tillman, Ernest Poku und Schick liefen Loic Bade, Tapsoba, Ignacio Fernandez, Nathan Tella und Christian Kofane ein.
SPIELVERLAUF
Nicht nur die Wölfe, auch Bayer hatte zuletzt eine Durststrecke hingelegt und die letzten fünf Pflichtspiele nicht gewonnen. Im 61. Werksduell machten beide Teams dennoch von Beginn an richtig Dampf und verzichteten komplett auf eine Abtastphase. Bayer verzeichnete früh die erste Gelegenheit, als Tella nach Ballgewinn aus der Distanz knapp verzog (2.). Doch auch die Wölfe setzten offensive Akzente: Nach Balleroberung von Wimmer setzte Eriksen Mohammed Amoura in Szene, der über das Tor abschloss (4.). Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch – Bade köpfte nach einer Ecke nur knapp vorbei (7.), während Vavro einen Freistoß über die Latte setzte (13.). In der 16. Minute brachte Wind den VfL in Führung, was in dieser Phase nicht überraschte. In der Folge blieb Grün-Weiß gefährlich, Amoura verpasste das 2:0 aus guter Position nur knapp (24.). Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich per Elfmeter (30.) antworteten die Wölfe direkt durch Maehle (31.). Auch defensiv blieb es intensiv – Kamil Grabara parierte stark gegen Alejandro Grimaldo (27.). Per Strafstoß erhöhte Eriksen sogar auf 3:1 (38.), ehe Leverkusen zum für den VfL psychologisch ungünstigen Zeitpunkt kurz vor der Pause wieder verkürzte (45.).









































