Dimata kämpft sich mit dem Ball durch.
20.04.2018
Männer

Bittere 0:3-Niederlage

VfL Wolfsburg verliert deutlich bei Borussia Mönchengladbach.

Dimata kämpft sich mit dem Ball durch.

Die Wölfe haben am 31. Bundesliga-Spieltag das Freitagabendspiel bei Borussia Mönchengladbach mit 0:3 (0:3) verloren. Lars Stindl (8. Spielminute) traf im Borussia-Park früh für den Gastgeber, der die Partie auch in der Folge stets unter Kontrolle hatte. Nachdem der Kapitän den Torreigen eröffnete, trugen sich auch Raffael (35.) und Christoph Kramer (44.) – mit einem kuriosen Freistoßtreffer – in die Torschützenliste ein. Somit war das Spiel schon zur Halbzeit entschieden. Der VfL war nach der Pause deutlich bemüht, offensiv fehlten aber die Mittel. In der kommenden Woche empfangen die Niedersachsen dann einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Zu Gast in der Volkswagen Arena ist am Samstag, 28. April (Anstoß um 15.30 Uhr), der Hamburger SV.

Brooks mit Comeback

Brooks im Spiel gegen Mönchengladbach.

VfL-Cheftrainer Trainer Bruno Labbadia nahm gegenüber dem 0:0 gegen Augsburg eine Änderung in seiner Startelf vor: Für den gesperrten Felix Ohis Uduokhai kam John Anthony Brooks zum Einsatz, der nach langer Verletzungspause sein Comeback feierte. Auch Jakub Blaszczykowski stand nach langwierigen Rückenproblemen wieder im VfL-Kader. Auf Seiten der Borussia gab es ebenfalls eine personelle Änderung im Vergleich zur 1:5-Niederlage beim FC Bayern München. Spielführer Stindl war nach seiner Gelbsperre wieder einsatzbereit und startete zusammen mit Raffael im Gladbacher Angriff. Sein Vertreter Josip Drmic, der beim FC Bayern noch das einzige Tor der Elf vom Niederrhein schoss, musste zurück auf die Bank.

Frühe Gladbacher Führung

Es war ein hektischer Beginn von beiden Teams. Die Zuschauer sahen viele einfache Ballverluste und Abspielfehler, Spielfluss kam wenig zustande. Gladbach übernahm als Heimmannschaft die aktivere Rolle und suchte den Ballbesitz, der VfL stellte die Räume in der eigenen Hälfte zu – bis zur achten Spielminute. Wie aus dem Nichts erzielte Stindl das 1:0 für die Fohlen und jagte den Ball aus rund zehn Metern trocken unter die Latte. Die Führung gab dem Gastgeber Selbstvertrauen, während die Wolfsburger es lediglich über Standards versuchten. Insgesamt war das jedoch zu harmlos. Mit einer Glanzparade gegen den angriffslustigen Stindl, der rechts im Strafraum abzog, rettete Koen Casteels dann per Fußabwehr (26.). Der VfL tat sich weiter schwer, die zugestellten Räume im Mittelfeld zu überspielen. Labbadia musste schließlich früh ein erstes Mal wechseln und brachte Marcel Tisserand für den bereits verwarnten und gelbrotgefährdeten Brooks (29.).

Die Borussia legt nach

Die zuletzt starke Defensive der Grün-Weißen wackelte am Freitagabend – das zweite Tor für den Gastgeber war die Folge. Ein zweiter Ball landete beim aufgerückten Raffael. Der Brasilianer konnte den Ball 13 Meter zentral vor dem Kasten annehmen und schob die Kugel dann überlegt links unten ein (35). Von den Niedersachsen war spielerisch so gut wie nichts zu sehen. Die Wölfe hatten nicht eine gute Chance. Umso kurioser der dritte Treffer an diesem Abend: Schiedsrichter Tobias Stieler entschied auf Freistoß für die Gladbacher, sorgte mit seiner Gestik jedoch dafür, dass die Wölfe auf die Freigabe des Freistoßes warteten. Die Hausherren jedoch nutzten die Unaufmerksamkeit der sich noch in der Freistoßvorbereitung befindenden Grün-Weißen und liefen in Form von Kramer plötzlich an, der ins leere Tor einschob (44.).

Der Ball im Netz.

Gastgeber hat alles unter Kontrolle

Für die Grün-Weißen ging es im zweiten Durchgang hauptsächlich um Schadensbegrenzung und so entwickelte der VfL in den ersten Minuten nach der Pause etwas mehr Zug nach vorne als noch in Halbzeit eins. Wirkliche Probleme hatten die Fohlen aber nicht mit den Gästen. Gladbach verteidigte souverän und lauerte auf eigene Konter – allerdings ohne letzte Konsequenz. Gegen die in Führung liegenden Hausherren gelang es den Wolfsburgern weiterhin nicht, sich vielversprechend in die Strafraumnähe zu spielen. Somit blieb es beim 0:3.

Borussia Mönchengladbach: Sommer – Elvedi, Ginter, Vestergaard, Wendt – Zakaria (80. Traore), Kramer (85. Strobl) – Hofmann (80. Benes), Hazard – Stindl, Raffael

VfL Wolfsburg: Casteels – Jaeckel, Knoche, Brooks (29. Tisserand) – Verhaegh, Arnold, Bazoer (69. Steffen), William – Didavi – Dimata (74. Origi), Malli

Tore: 1:0 Stindl (8.), 2:0 Raffael (35.), 3:0 Kramer (44.)

Gelbe Karten: - / Brooks, Arnold

Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg)

Zuschauer: 47.797 am Freitagabend im Borussia-Park

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