Cheftrainer Oliver Glasner gibt am Spielfeldrand Anweisungen.
10.11.2019
Männer

„Bis zum Schluss daran geglaubt“

Die Trainerstimmen zur Niederlage der Wölfe gegen Leverkusen.

Cheftrainer Oliver Glasner gibt am Spielfeldrand Anweisungen.

Wenn es einmal nicht läuft, dann läuft es einfach auch nicht. Konnten sie eines nach den Rückschlägen der letzten Wochen überhaupt nicht gebrauchen, dann einen frühen, obendrein noch auf umstrittene Weise zustande kommenden Rückstand. Als eben das aber den Grün-Weißen, mit Selbstvertrauen aktuell nicht gerade vollgepumpt, in einem bissig geführten Werksduell am Sonntagnachmittag widerfuhr, brauchte es einen zusätzlichen Kraftakt, um die Heimniederlage zu verhindern. Der VfL nahm die Herausforderung an, stemmte sich bis zum Abpfiff dagegen, schien einige Male auch drauf und dran, zumindest den Ausgleich zu erzwingen. In den entscheidenden Momenten aber sollte sich zeigen, dass nicht nur das nötige Zielwasser fehlte, sondern die Gäste aus dem Rheinland für die Rolle eines Aufbaugegners auch überhaupt nicht taugten. Die Trainerstimmen:

Oliver Glasner: Wir sind natürlich wieder nicht zufrieden. Momentan tun wir uns schwer, Tore zu schießen. Man merkt, dass uns die Leichtigkeit fehlt. Trotzdem habe ich gesehen, dass meine Mannschaft unheimlich viel investiert hat. Nach einem frühen Rückstand, der meines Erachtens nicht hätte zählen dürfen, sind die Köpfe diesmal nicht nach unten gegangen. Wir haben bis in die Nachspielzeit noch daran geglaubt, den Ausgleich erzielen zu können. Insofern habe ich heute eine klare Steigerung gesehen. Natürlich bin ich enttäuscht, dass wir verloren haben. Die Leistung der Mannschaft so kurz nach dem intensiven Spiel gegen Gent ringt mir aber trotzdem Respekt ab. Für die letzte Phase der Hinrunde stimmt mich, was ich heute gesehen habe, deswegen zuversichtlich.

Peter Bosz: Ich bin unheimlich froh über dieses Ergebnis. Wir haben eine super Woche mit einem sehr schweren Spiel hier in Wolfsburg hinter uns gebracht. Leider haben wir nicht sehr viel Fußball gesehen heute. Wer weder Wolfsburg- noch Leverkusen-Fan ist, dem hat das Zuschauen vielleicht nicht viel Spaß gemacht. Es ging ums Kämpfen, Laufen, um lange Bälle. Auch waren auf unserer Seite viele einfache Ballverluste drin. Dass meine Mannschaft gut Fußball spielen kann, das hatte ich gewusst. Aber dass sie auch eine solche Mentalität zeigen kann, das macht mich unheimlich stolz.

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