Der Aufwärtstrend der vergangenen Wochen hat sich in der Tabelle bislang nur bedingt gezeigt. Zum Jahresabschluss in der Volkswagen Arena am Samstag (Anstoß um 15.30 Uhr) bietet sich den Wölfen nun aber eine echte Chance: Mit einem Sieg gegen den SC Freiburg würde der VfL die Breisgauer überholen und womöglich sogar auf einem einstelligen Tabellenplatz überwintern. Nach zwölf Spieltagen lag der Sport-Club noch sieben Punkte vor den Grün-Weißen.
Weitere Daten und Fakten
- Heimflaute beendet: Mit dem 3:1 gegen Union Berlin feierte der VfL vor zwei Wochen seinen ersten Heimsieg der Saison – und wertete damit die bisherige Bilanz in der Volkswagen Arena (zwei Remis, vier Niederlagen) etwas auf.
- Auswärtsflaute hält an: Der SC Freiburg tut sich in dieser Saison besonders auswärts schwer, seine PS auf die Straße zu bringen. Nach dem bislang einzigen Sieg in der Fremde am 4. Spieltag in Bremen lief kaum noch etwas. Der SC wartet seit fünf Bundesliga-Gastspielen auf einen Erfolg (zwei Remis, drei Niederlagen).
- Sofort auf Temperatur: Nicht nur zuletzt gegen die Eisernen und Borussia Mönchengladbach gingen die Wölfe früh in Führung. Insgesamt fünf Treffer erzielten die Grün-Weißen in dieser Saison in der Anfangsviertelstunde – nur Leipzig und Leverkusen liegen mit sechs Toren darüber. Freiburg ist allerdings von Beginn an hellwach und kassierte in dieser Phase erst ein Gegentor.
- Vorsicht, Standards! Besonderes Augenmerk gilt am Samstag den ruhenden Bällen, denn Freiburg erzielte bereits zehn Tore nach Standards, nur der FC Bayern (13) kommt auf mehr. Sechs Treffer nach Ecken sind Ligaspitze.
- Dreifache Gefahr: Erstmals im Jahr 2025 traf der VfL zuletzt in zwei Bundesliga-Spielen in Folge mindestens dreifach. Drei Partien in Serie mit jeweils drei Treffern gelangen den Wölfen im Oberhaus nach dem Meistertitel 2009 erst einmal – im Februar 2019 unter Bruno Labbadia (3).
- Wimmer in Topform: Patrick Wimmer zählt aktuell zu den formstärksten Spielern der Liga. Der Österreicher traf zuletzt erstmals in zwei Bundesliga-Partien in Folge und schnürte dabei gegen Mönchengladbach den zweiten Doppelpack seiner Karriere. Im Dezember erzielte nur Harry Kane (4) mehr Tore als Wimmer (3).
- Bilanz mit Ausreißer: Drei der letzten vier Duelle mit dem SC Freiburg in der Volkswagen Arena gingen an die Gäste. Die einzige Ausnahme hatte es in sich: ein 6:0-Erfolg der Wölfe im Januar 2023 – bis heute Freiburgs zweithöchste Bundesliga-Auswärtspleite. Wimmer eröffnete den Torreigen mit einem frühen Treffer in der zweiten Minute.
- F steht für Fairness: Mit nur 19 Gelben Karten und 126 Fouls gehört Freiburg zu den diszipliniertesten Teams der Bundesliga. Gladbach sah ebenso wenige Verwarnungen, nur Leverkusen (120) beging weniger Fouls.


